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Die klassische französische Kultur

Für alle Artikel über diese Veranstaltungen, klicken Sie bitte hier und für eine komplette Liste hier.

„VALJEAN – Les Misérables, Victor Hugo“

  • Deutsch-französisches Literatur- und Theater-Projekt für Gymnasiumschüler
  • Februar 2024
  • Zeitungsartikel/Medienecho: « De Jean Valjean à Gavroche, Victor Hugo célébré par des élèves français et allemands »

Einführung zur Romanbearbeitung und den Workshops/Ateliers, sowie Theateraufführungen

Workshops / Ateliers: Mo., 19. – Fr., 23.02.2024
Aufführungen: 19:30, Mo. 19., Mi. 21.02. öffentlich und Fr. 23.02.24
Wo: im Saal Château des Rohan in Mutzig
Eintritt: Link zu Billetweb


Der Roman „Les Misérables“ von Victor Hugo hatte bei seiner Veröffentlichung 1862 sofort Erfolg. Heute gibt es ca. zehn Bearbeitungen für das Theater (Dabei ist auch das Erfolgsmusical von Robert Hossein hervorzuheben.). Mehr als fünfzig Filmbearbeitungen wurden inzwischen gedreht (Filme, Fernsehfilme, Comics). Dies ist der Beweis der Modernität des Romans, der immer noch eine sehr aktuelle Bedeutung hat.

Unsere Theaterbearbeitung (Christophe Delessart, Étoile & Cie, Paris) zeigt eine andere Herangehensweise, einfach, auf das Wesentliche konzentriert und mit intimer Kenntnis des Meisterwerks Victor Hugos: Ein werkgetreuer Monolog, der dem Autor gerecht wird.

Valjean, der, seit ihn Cosette verlassen hat, in der Einsamkeit lebt, eröffnet seinem Schwiegersohn seine wahre, erschreckende Identität.

Das künstlerische Mittel, allein auf der Bühne stehend, den Roman für die Bühne anzupassen, ist hier das Schreiben eines Briefs an seinen Schwiegersohn. Und in diesem Brief offenbart er sich, durchlebt er erneut die Etappen seines Lebens, die ihn geprägt haben.


Projektteam:

  • Deutsch Klasse: AbiBac-Kurs Jahrgangsstufe 11 des Kepler-Gymnasiums Tübingen
  • Französische Klasse: Seconde-Stufe der französischen AbiBac-Schule Lycée Henri Meck Molsheim/Elsaß

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  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Februar 2024 - Nr 24.pdf
  • Bericht/Postkarte: Victor Hugo: Literatur- und Theaterprojekt in Molsheim / Elsass

Aucassin und Nicolette: der übermütige Duft der Freiheit, 'Chantefable' aus dem Mittelalter

  • Lesung und Diskussion - Salon
  • Juni 2023
  • Flugblatt: Link

Konrad von Altstetten und seine Liebste wurden zwar rund 100 Jahre nach Aucassin und Nicolette in der Manessischen Liederhandschrift dargestellt. Das Bild vermittelt aber einen schönen Eindruck eines mittelalterlichen Liebespaares.

Salon: Präsentation eines literarischen Meisterwerks

Wann: Sonntag, 25. Juni 2023, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Marienkeller, Marienstraße 37, Stuttgart-Mitte (S-Bahn Haltestelle Feuersee)
Eintritt: 10€/7€ (Schüler & Studenten), Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


Der junge Grafensohn Aucassin liebt Nicolette, eine junge Sarazenin und Sklavin. Aucassins Vater, der Graf, will diese unstandesgemäße Verbindung verhindern. Nach vielen Abenteuern, die Heldin und Held bestehen müssen, kommt es schließlich zum happy end. Soweit ist die Chantefable - eine Mischung aus Prosa und gesungenen Versen - zwar berührend, aber nicht ungewöhnlich. Außerdem ist sie aber auch noch ein Fest der rebellischen Liebe und stellt viele scheinbar festgefügten Regeln der mittelalterlichen Welt auf den Kopf.

Dieses faszinierende Bild jugendlicher Lebensfreude werden wir in Ausschnitten auf Deutsch und Französich vorstellen. Anschließend freuen wir uns darauf, mit unseren Gästen über das ungestüme Werk zu sprechen, dessen Autor unbekannt ist. Aber wer weiß, vielleicht hat es ja eine Autorin geschrieben?

Sprecherin (französisch): Cathy Plato
Sprecher (deutsch) und Musik: Folkert Dücker
Durch die Veranstaltung führt: Ralf Kröner


Kooperationspartner:


  • Rundbrief Nr 21
  • Bericht/Postkarte: Französische mittelalterliche Literatur „Aucassin und Nicolette“
  • Annonce: Nouvelle destination: une aventure médiévale

„Die Jahre“ (Les années) von Annie Ernaux, Literatur-Nobelpreisträgerin 2022

  • Literarischer Vortrag - Salon
  • Februar 2023
  • Flugblatt: Link

Einführung und Lesung auf Deutsch und Französisch

Wann: Sonntag, 5. Februar 2023, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Marienkeller, Marienstraße 37, Stuttgart-Mitte (S-Bahn Haltestelle Feuersee)
Eintritt: 10€/7€ (Schüler & Studenten), Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


Vor sechzig Jahren schrieb Annie Ernaux: „Ich werde schreiben, um mein Geschlecht zu rächen“ (j'écrirai pour venger ma race.). Es ist das Thema ihres Meisterwerks Die Jahre – Les années (2008), eine kollektive Biographie, die 1940 beginnt und 2007 mit der Wahl von Präsident Sarkozy endet; ein sehr persönlicher und auch politischer Stoff, den Annie Ernaux meisterhaft beschreibt.

„Die Beschreibung ihres Werdegangs als Aufsteigerin aus dem ärmlichen Provinzmilieu der Normandie weitet Annie Ernaux zu einer neuartigen Form der Autobiografie aus. Ihre Erfahrungen verzahnt sie in 'Die Jahre' mit dem kollektiven Gedächtnis und der Summe der Prägungen ihrer Generation“, hieß es über 'Die Jahre' in einer Rezension des Deutschlandfunks.

Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2023 - Nr 19.pdf
  • Bericht/Postkarte: Das Meisterwerk „Die Jahre“ – « Les années » der Nobelpreisträgerin Annie Ernaux

Französischer Harfenmusik

  • Musikalische Matinee - Salon
  • Oktober 2022
  • Flugblatt: Link

Wann: Sonntag, 9. Oktober 2022 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Saal des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt:
- Vorverkauf: 8€, Studenten und Schüler 6€, über https://merlin.loveyourartist.store/de/
- Tageskasse: 10€ Studenten und Schüler 8€
Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


Die drei Stuttgarter Musikerinnen spielen vor allem ein französisches Repertoire.Anschließend sprechen die Musikerinnen mit Catherine Gebhardt-Bernot vom Förderverein Deutsch-Französischer Kultur und dem Publikum über ihre Arbeit und ihre Lieblingsstücke.

Lucia Cericola, Harfe, Dozentin an der Musikschule Stuttgart, Gastmitglied beim SWR-Sinfonieorchester, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Stuttgarter Kammerorchester,
Katrin Stüble, Oboe, Staatsorchester Stuttgart,
Andrea Wegmann, Bratsche, Staatsorchester Stuttgart,
spielen

Programme:

Interludes von Jacques Ibert,
Rêverie von Claude Debussy,
Habanera von Maurice Ravel,
Hommage à Bellini von Antonio Pasculli,
Tango von Astor Piazzola,
Variation sur un vieux noël von Marcel Samuel-Rousseau.


Kooperationspartner:


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Oktober 2022 - Nr 17.pdf
  • Bericht/Postkarte: Musikalische Matinee mit französischer Harfenmusik

Klavier-Konzert des jungen französischen Pianisten Jean-Paul Gasparian

  • Konzert
  • September 2022
  • Flugblatt: Link
  • Von unserem Kooperationspartner organisiert: Kulturverein Cultur in Cannstatt e.V.

Am So., 25.09.2022, 17 Uhr im Großer Kursaal Bad Cannstatt fand das Klavier-Konzert (Claude Debussy und Johannes Brahms) des jungen französischen Pianisten Jean-Paul Gasparian statt, gefördert von der Stadt Stuttgart.

Einführung: Manfred Elser, Leiter Cultur in Cannstatt e.V.


Organisation:

„La Peste“ von Albert Camus

  • Literarischer Vortrag - Salon
  • Mai 2022

Wann: Sonntag, 29. Mai 2022, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


Albert Camus Roman La Peste ist während der ersten Monate der Corona-Pandemie in Frankreich und auch in Deutschland wieder viel gelesen worden. Das Buch war 1947 gleich nach seinem Erscheinen ein großer Erfolg. Es ist die Geschichte des Kampfes der Menschen gegen die Pest, die in Oran (Algerien) plötzlich ausgebrochen ist. So beginnt der Roman: „Les curieux événements qui font le sujet de cette chronique se sont produits en 194., à Oran“ (die denkwürdigen Ereignisse, die Gegenstand dieser Chronik sind, geschahen 194., in Oran).

Catherine Gebhardt-Bernot stellt den Roman auf Französisch und Deutsch vor - in seinem historischen Zusammenhang und zieht dann Verbindungslinien zur Covid-19 Pandemie.


Kooperationspartner:


  • Rundbrief Nr 15
  • Ankündigung: „Die Pest“ von Albert Camus, neuer Versuch
  • Annonce: « La Peste » d'Albert Camus, nouvelle tentative

Literarische Spiele mit der klassischen französischen Literatur

  • Literarische Spiele - Salon
  • März 2022
  • Flugblatt: Link

Wann: Sonntag, 27. März 2022, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Corona: 2G


Wer kann einen großen Autor, eine große Autorin erkennen, wer kann ihn oder sie so imitieren, dass die Zuschauer*innen die Fälschung nicht erkennen?

Inspiriert durch die Kultsendung in France Culture „Des Papous dans la tête“ unternehmen wir mit drei Mitspielern auf der Bühne und dem Publikum eine Entdeckungsreise in die französische Literatur. Gespielt wird auf Deutsch, aber die Texte werden auch im französischen Original präsentiert.

Zuerst muss aufgrund von Stil und Inhalt eines Textes der Autor erraten werden. Dann erfinden die Mitspieler Anfang und Ende eines berühmten Romans, der Originaltext wird daruntergemischt und das Publikum muss raten. Schließlich schreiben die Podiumsgäste ein Gedicht in der Struktur eines berühmten Vorbilds.

Unsere  Mitspieler auf der Bühne sind: der Journalist Dr. Peter Hölzle, Alexis Savier und Charles Thin

Moderation: Nicolas Rist, unterstützt von Jörg Rössig


Kooperationspartner:


  • Rundbrief Nr 16
  • Bericht/Postkarte: Literarische Spiele mit der klassischen französischen Literatur
  • Fakten: Eine kleine Geschichte der literarischen Spiele

Die Helden in Victor Hugos Welt – von Super-Rittern bis guten Menschen

  • Theatralische Lesung für Schüler
  • März 2022

Theatralische Lesung für Kinder ab 8 Jahren
Sprache: französisch

Wann: Freitag, 25. März 2022, ab 15 Uhr
Wo: Institut français Stuttgart, Schlossstraße 51
Eintritt: frei, Spende möglich


Was macht einen Held? In „die Legende der Jahrhunderte“ (la légende des siècles), Victor Hugo erforscht für uns gleichzeitig die Geschichte, die Mythologie und die Religion: Superhelden und Monster, Sklaven und Tyrannen, Waisenkinder und arme Fischer, oder sogar Gott und Satan! Überall der Kampf von Gut gegen Böse ermöglicht einer anderen Art von Heldentum zu erscheinen, und falls die Guten manchmal dabei sterben, gewinnen sie immer auf ihre Weise…

Nicolas Rist liest und spielt alle Figuren der vielfältigen Gedichten und die Kinder sollen herausfinden, welche davon der Held ist und warum.


Kooperationspartner:


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Maerz 2022 - Nr 16.pdf
  • Bericht/Postkarte: Die Helden in Victor Hugos Welt – von Super-Rittern bis guten Menschen

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