

Nach Jahren mancher Missverständnisse zwischen Emmanuel Macron und Olaf Scholz wurde die Wahl des Bundeskanzlers Merz als Chance für einen Neubeginn der deutsch-französischen Beziehungen gesehen. Die Hoffnung war berechtigt, denn Friedrich Merz hat in der Tat einige Tabus gebrochen: Deutschland darf sich jetzt verschulden, um die europäische Aufrüstung zu finanzieren und eine europäische Verteidigung wird angestrebt. Deutschlands Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten soll reduziert werden. Die französische Regierung freute sich.
Ein Jahr später scheinen Frankreich und Deutschland sich nicht mehr zu verstehen. Eine Reihe von ungeklärten Fragen hat die Kluft zwischen den beiden Ländern vertieft. Das Freihandelsabkommen Mercosur wird von den französischen Landwirten als Gefahr angesehen, während Merz das Abkommen als Chance für Deutschland begrüßt. Er hat nicht verstanden, dass Macron das Abkommen politisch nicht gegen die französischen Landwirte unterstützen kann.
Anderes Problem: Bundeskanzler Merz schlägt vor, die eingefrorenen russischen Vermögenswerte für die Finanzierung der militärischen Hilfe einzusetzen, während Frankreich und andere Länder Vorbehalte angemeldet haben.
Auf der anderen Seite möchte Präsident Macron ein europäisches Darlehen für den Aufbau einer von den USA unabhängigen europäischen Verteidigung. Der Vorschlag ist für Deutschland nicht annehmbar, denn er führt zu einer zusätzlichen Verschuldung. Er wurde als eine unpassende „Laune“ bezeichnet.
Das schwierige gemeinsame Kampfflugzeugprojekt ist auch ein Symptom der Krise.
Eigentlich nichts Neues. Frankreich tendiert dazu, hohe Staatsausgaben zu tätigen und verfolgt Maßnahmen zum Schutz der eigenen Wirtschaft. Deutschland muss exportieren und Wirtschaftsreformen durchziehen.
Aber angesichts der sehr angespannten internationalen Lage haben Frankreich und Deutschland keine Wahl: sie müssen sich schnell einig werden. Wenn sie es schaffen, wird es ein großer Schritt nach vorne sein.
März 2026
Catherine Gebhardt-Bernot
Chers amis de l’association,
Dans le cadre de la semaine française nous avons décidé d’innover, en organisant un concert consacré à la chanson française en plus de celui traditionnel de musique classique – cette année le piano de Jonathan Fournel en clôture de la semaine française (en partenariat avec Cultur in Cannstatt).
Pour cela nous sommes ravis de nous associer au guitariste le plus connu de la région de Stuttgart, Alain Fougeras, dont le registre s’étend des chansons d’amour d’Édith Piaf aux rocks de Johnny Hallyday. Et en effet l’éclectisme sera au programme…
Nous sommes une association à vocation culturelle, c’est pourquoi nous avons décidé non seulement de parcourir 50 ans de chanson française à partir de la Libération, mais également de mélanger la petite histoire et la grande Histoire, les anecdotes savoureuses et les grands mouvements historiques et musicaux, pour suivre l’évolution des chansons sur différents thèmes…
L’amour de l’après-guerre était-il le même que celui des années 90 ?
Que voulait dire être subversif à telle ou telle époque ?
Quels aspects de la société ont été évoqués et en quels termes ?
D’ Aznavour à Patricia Kaas, en passant par Barbara, Françoise Hardy, Cloclo, Gainsbourg, Polnareff, Sardou, Goldman et bien d’autres, venez nous rejoindre pour ce petit voyage au travers de la chanson française de la deuxième moitié du vingtième siècle !
März 2026
Nicolas Rist