

Deutsch-Französischer Salon
Wann: Sonntag, 24. Januar 2027, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Die Vororte, die banlieues, im Norden
und Osten von Paris sind berüchtigt. Immer wieder kommt es dort zu Auseinandersetzungen zwischen 'des jeunes défavorisés', benachteiligten Jugendlichen, und der Polizei.
Es gibt zwei interessante Filme, die erzählen, wie solche Konflikte entstehen. 'La Haine' hat Mathieu Kassovitz schon in den 90er Jahren gedreht. 'Les Misérables' des Regisseurs, Ladj Ly, aus dem Jahr 2019 hat denselben Titel wie der Roman von Victor Hugo, schildert aber das 'Biotop' eines heutigen Pariser Vororts und erzählt, wie die Spannungen dort eskalieren.
Dass explodierende Gewalt benachteiligter Jugendlicher keine französische Besonderheit ist, zeigt die Stuttgarter 'Krawallnacht', die sich während der Corona-Epidemie in der Stuttgarter Innenstadt ereignete.
Über die Ursachen solcher 'Explosionen' und wie sie verhindert werden können, wollen wir mit der Pariser Soziologin Marie-Hélène Bacqué und dem Leiter des Feuerbacher Jugendhauses, Benjamin Seidl, sprechen und dann natürlich mit unseren Gästen darüber diskutieren.
Deutsch-Französischer Salon
Wann: Sonntag, 6. Dezember 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: Der Eintritt ist frei. Stollen, Schnitzbrot und Weihnachtsgutsle gibt es umsonst.
Wir werden einige Fakten und Daten (wie in dieser Ankündigung präsentiert) zusammenstellen, vertrauen dann auf die Kenntnisse unseres Publikums und hoffen auf eine spannende Debatte.
Wir freuen uns über Nikolaus-Spenden für unsere Vereinstätigkeit.
Court-métrage et discussion
Quand: Dimanche 19 avril 2026, de 11h à 13h
Où: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Entrée: 10 € / 7,50 € pour les élèves et les étudiants, des croissants et des boissons peuvent être commandés.
Des étudiants en sciences politiques des universités de Bordeaux et de Stuttgart présenteront leur court-métrage au drôle de titre « Parlez-vous ...pommes frites ? », consacré aux préjugés culturels.
Les Allemands sont-ils plutôt sérieux, disciplinés et ponctuels ? Et les Français sont-ils drôles et peu fiables ?
Orphée Daillet et Pauline Strempel ont fait la navette entre l'Allemagne et la France pendant huit semestres et étaient agacées et ennuyées d'être constamment confrontées à de tels clichés. Les autres nous connaissent-ils vraiment ? Et comment trouver vraiment un accès à la culture de l'autre ?
Kurzfilm und Diskussion
Wann: Sonntag, 19. April 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Es präsentieren Studierende der Politischen Wissenschaften der Universitäten Bordeaux und Stuttgart ihren Kurzfilm zum Thema Humor.
Sind Deutsche eher ernst, diszipliniert und pünktlich? Und sind Franzosen stolz, humorvoll und unzuverlässig?
Orphée Daillet und Pauline Strempel sind acht Semester zwischen Deutschland und Frankreich gependelt und waren genervt und gelangweilt, ständig mit solchen Klischees konfrontiert zu werden. Warum ist es so? Kennen uns die anderen eigentlich? Und wie finden wir einen echten Einblick in die Kultur der anderen? Diese Fragen haben sich die Studierenden aus Bordeaux und Stuttgart gestellt und daraus ist dann ihr Kurzfilm entstanden.
In unserem April-Salon haben die Studentinnen, Orphée Daillet und Pauline Strempel, ihren Kurzfilm gezeigt.
Sie haben 12 Menschen interviewt, die in Deutschland und Frankreich aufgewachsen sind und in beiden Ländern gelebt haben. Den Politik-Studentinnen an den Universitäten Bordeaux und Stuttgart ging es darum, gängige deutschfranzösische Vorurteile ad absurdum zu führen.
Zum Beispiel: Deutsche sind ernst, diszipliniert, pünktlich und Franzosen sind humorvoll und unzuverlässig.



Wann: Sonntag, 8. Oktober 2023, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Marienkeller, Marienstraße 37, Stuttgart-Mitte (S-Bahn Haltestelle Feuersee)
Eintritt: 10€/5€ (Schüler & Studenten), Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
In den deutschen Kindergärten und Kindertagesstätten steht „das Spiel“ als wesentliche Grundlage des kindlichen Lernens im Vordergrund. Durch spezielle pädagogische Angebote werden die Kinder ganzheitlich gefördert.
Anders in Frankreich: In der École Maternelle lernen sie Buchstaben, erste Wörter und widmen sich schon spielerisch der französischen Literatur, üben Zählen und Rechnen. Die Kinder sollen lernen, sich an Regeln anzupassen, was ihnen den Einstieg in die Schule erleichtern wird.
Kritiker sagen:
„Im Kindergarten – muss das Kind zu lange warten“,
„in der École maternelle – geht’s zu schnell“,
Wir erfahren Neues über die beiden Bildungssysteme und diskutieren mit.
Durch die Veranstaltung führt: Jörg-Henning Rössig

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In unserem Salon Anfang Oktober 2023 ging es um frühkindliche Bildung in Frankreich und Deutschland. Im Kindergarten muss das Kind zu lange warten (bis es wirklich etwas lernt). In der Ecole maternelle - geht's zu schnell, sagen Kritiker.
Die Teilnehmer diskutierten lebendig mit Catherine Koudou, der Leiterin der Ecole Maternelle Franco-Allemande Georges Cuvier in Stuttgart-Riedenberg, und Janine Müller, Fachlehrerin an der Facschule für Sozialpädagogik in Heilbronn. Die beiden Referentinnen hatten zuvor die wesentlichen Unterschiede der beiden Systeme dargestellt.
Chères amies, chers amis, liebe Freundinnen und Freunde des Fördervereins Deutsch-Französischer Kultur,
im letzten Rundbrief hatten wir angekündigt, dass wir in unserem Herbst-Salon zu einer Diskussion über 'Kleinkinder'-Erziehung in Frankreich und Deutschland einladen wollen. Dabei soll es auch bleiben.
Zwischendurch hatten wir geplant, das Programm aus aktuellem Grund zu ändern. Ende Juni erschoss im Pariser Vorort Nanterre ein Polizist einen 17-Jährigen, weil der sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Daraufhin waren Tausende Jugendliche aus den Vororten auf die Straßen gegangen. Es kam zu Ausschreitungen und Plünderungen – nicht zum ersten Mal. Polizeigewalt, daraufhin Unruhen in den französischen Vorstädten und eine eskalierende Antwort der Sicherheitskräfte sind ein Dauerthema in Frankreich. Aber offenbar handelt es sich nicht um eine französische Spezialität, denn auch in Stuttgart haben wir während der sogenannten „Krawallnacht“ die Erfahrung gemacht, dass aus einschränkenden Corona-Maßnahmen, sozialer Benachteiligung und dem Gefühl, die staatlichen Stellen agierten rassistisch, eine explosive Mischung entstehen kann.
Die Probleme sind äußerst kompliziert und bedürfen einer differenzierten Betrachtung. Beim Versuch, zu diesem Thema kurzfristig eine Gesprächspartnerin aus Frankreich zu gewinnen, mussten wir die Erfahrung machen, dass wir dazu mehr Zeit brauchen. Deshalb wollen wir versuchen, im nächsten Jahr einen Salon zu veranstalten, auf dem diese Probleme genauer betrachtet und Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden.
Am 8. Oktober geht es nun also um Erziehung – Bildung/Éducation für kleine Kinder, bevor sie in die 'Regelschule' kommen. Wobei dieses Wort schon einen wichtigen Unterschied deutlich macht: In Deutschland beginnt die Schule mit der Grundschule; Schulpflicht besteht ab 6 Jahren. In den deutschen Kindergärten und Kindertagesstätten, in denen es eine Vielzahl von pädagogischen Konzepten gibt, steht „das Spiel“ als wesentliche Grundlage des kindlichen Lernens im Vordergrund. Durch spezielle Raumkonzepte und pädagogische Angebote in unterschiedlichsten Bereichen werden die Kinder ganzheitlich in ihrer Motorik, musikalisch-rhythmischen Kreativität, der Sprache, dem Sozialverhalten und der emotionalen Entwicklung gefördert. Den Erzieherinnen obliegt die Aufgabe, durch Beobachtung der Kinder ihnen individuelle und allgemeine Entwicklungsanreize zu geben. Dazu gehören auch altersentsprechende Angebote für die 5- bis 6-jährigen als Vorbereitung auf die Grundschule.