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  • Elsass während des Krieges

    Verlegung von Stolpersteinen in Strasbourg

    Details
    Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
    • Bericht
    • Mai 2025

    Floriane Varieras
    stellvertretende Bürgermeisterin Stadt Strasbourg
    spricht bei der Verlegung der Stolpersteine
    auf der Place Kléber am 16. Mai 2025

    In seiner Veranstaltung hat Frédéric Stroh über die Verlegung von Stolpersteinen in Strasbourg berichtet, die er initiiert hat. Seit dem 16. Mai wird auf der Place Kléber durch zwei Stolpersteine an ein homosexuelles Paar erinnert, das von den Nazis verfolgt wurde. Der eine, der deutsche Polizist Josef Martus, wurde 1942 in Stuttgart hingerichtet. Der andere, der Elsässer Eugène Eggermann, kam nach Gefangenschaft und Misshandlung mit dem Leben davon.

     Während unseres Salons entstand die Idee, die Stolpersteinverlegung im Rahmen der deutsch-französischen Städtepartnerschaft zu veranstalten. 

    Daraufhin lud die Stadt Strasbourg Vertreter der Stadt Stuttgart ein, und an der Feier nahm dann Béatrice Olgun-Lichtenberg von der Abteilung für Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart teil.


    • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Juni 2025 - Nr 29.pdf

    Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass

    Details
    Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
    • Bericht
    • April 2025
    • Flugblatt: Link

    In unserem Salon im April hat der Historiker Frédéric Stroh aus Strasbourg die Verfolgung Homosexueller nachgezeichnet und analysiert.
    Unser Thema dieses Salons, das in die Thematik des vorherigen Salons über die Situation im Elsass unter der deutschen Besatzung passt, traf auf großes Interesse. Wir haben uns gefreut, dass wir den französischen Generalkonsul und Direktor des Institut français Gaël De Maisonneuve zu diesem Salon begrüßen durften.
    Die Unterdrückung und Vernichtung von Minderheiten war ein wichtiges Element der NS-Diktatur. Seit der französischen Revolution wurden in Frankreich und deshalb auch im Elsass, solange es französisch war, homosexuelle Beziehungen zwischen Männern nicht verfolgt. Das änderte sich 1940 mit der Besetzung und Annexion des Elsass durch die Nazis.


    • Rundbrief Nr 29
    • Veranstaltung: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
    • Ankündigung: Unterdrückung der Homosexualität unter anderem, damals und heute

    Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass

    Details
    Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
    • Gespräch - Salon
    • April 2025
    • Flugblatt: Link

    Deutsch-Französischer Salon mit Frédéric Stroh

    Wann: Sonntag, 6. April 2025, von 11 bis 13 Uhr
    Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.) 
    Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.


    Um an 80 Jahre Befreiung von der NS-Terrorherrschaft zu erinnern, gehen wir ins Elsass. Seit der französischen Revolution wurden in Frankreich und deshalb auch im Elsass, so lange es französisch war, homosexuelle Beziehungen zwischen Männern nicht verfolgt. Das änderte sich 1940 mit der Besatzung und Annexion des Elsass durch die Nazis.

    Der Historiker und Dokumentarfilmer Frédéric Stroh hat zur Verfolgung von Minderheiten im von den Deutschen besetzten Elsass gearbeitet. Seine Doktorarbeit hat er an der Universität Strasbourg über 'Justiz und Homosexualität im Nationalsozialismus' geschrieben, 'eine vergleichende Studie zu Baden und und dem Elsass'.
    Außerdem hat er Arbeiten zur Zwangsrekrutierung elsässischer Männer in die Wehrmacht und Waffen-SS und zur Verfolgung von Roma und Sinti, Zeugen Jehovas und sogenannten Asozialen durch die Nazis veröffentlicht. Die meisten seiner Arbeiten behandeln aber die Verfolgung Homosexueller.
    Zur Zeit erforscht er im Auftrag des saarländischen Ministeriums für Bildung und Kultur die Verfolgung von Homosexuellen im Saarland von 1933 bis 1994.

    Moderation: Ralf Kröner


    Kooperationspartner:


    • Bericht/Postkarte: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
    • Ankündigung: Unterdrückung der Homosexualität unter anderem, damals und heute

    Unterdrückung der Homosexualität unter anderem, damals und heute

    Details
    Von: Ralf Kröner
    Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
    • Ankündigung
    • März 2025
    • Flugblatt: Link

    Sehr geehrte Damen und Herren, Mesdames et Messieurs, liebe Freundinnen und Freunde, chères amies et chers amis, 

    zur Zeit erleben wir, in welch atemberaubender Geschwindigkeit autoritäre Gewaltmenschen Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit unterhöhlen. Donald Trump und seine Gesellen zeichnen sich aus durch "... Neoimperialismus, die Neigung zur offensichtlichen Leugnung des Faktischen, die Verachtung für die liberale Demokratie [und] speziell für Minderheitenrechte …“, schreibt der Historiker Martin Schulze Wessel am 17. März in der Süddeutschen Zeitung. Die New York Times dokumentierte am 7. März mehr als 200 Begriffe, deren Benutzung Trump in der US-Verwaltung verbieten lässt; darunter 'antiraciste', 'identity 'LGBT', 'sexual preferences' und 'transsexual'.

    Ob Minderheiten akzeptiert oder unterdrückt werden, ist ein wichtiges Zeichen, an dem man das Wesen eines Systems erkennen kann.

    Vor 80 Jahren befreiten die Alliierten, darunter französische Soldaten, Europa von der NS-Terrorherrschaft und natürlich war die Unterdrückung und Vernichtung von Minderheiten auch ein wichtiges Element der NS-Diktatur.
    In unseren nächsten Salon, am 6. April, haben wir einen Wissenschaftler eingeladen, der diese Seite des Nationalsozialismus am Beispiel des Elsass untersucht.

    Wir freuen uns wieder über Ihr Interesse im neuen (und alten) Domizil unserer Salons, dem Kulturzentrum Merlin im Stuttgarter Westen.

    Herzliche Grüße

    März 2025

    Ralf Kröner


    • Veranstaltung: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
    • Bericht/Postkarte: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass

    Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“

    Details
    Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
    • Theater - Salon
    • Februar 2025
    • Flugblatt: Link

    Theaterstück auf Französisch mit Inhaltsangabe auf Deutsch und Publikums­gespräch nach der Aufführung

    Wann: Sonntag, 16. Februar 2025, von 11 bis 13 Uhr
    Wo: Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart-Mitte
    Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.


    Im Juni 1940, am Vorabend des Einmarsches deutscher Truppen ins Elsass, spürt Marie-Joseph Bopp, wie der Sturm aufzieht. In dieser Nacht beginnt er, ein Kriegstagebuch zu schreiben.
    Mehr als fünf Jahre lang hält der Lehrer am Bartholdi-Gymnasium in Colmar alles fest, was er erlebt; die kleinen Dinge des Alltags ebenso wie die großen Ereignisse der Zeitgeschichte. 2004 erscheinen seine Erinnerungen im Verlag La Nuée Bleue (Die blaue Wolke).

    Nicolas Schreiner hat aus dem 500-Seiten-Werk von Marie-Joseph Bopp ein Ein-Personen-Stück gemacht, das er selbst auf die Bühne bringt.
    Schreiner ist Sozialarbeiter (éducateur spécialisé), der sich vor allem um Obdachlose kümmert, die sich oft durch die aufgewühlten Gewässer der Gesellschaft kämpfen müssen. Und wohl nicht zuletzt deshalb hat ihn seine Arbeit für die unruhige Geschichte seiner Heimat sensibilisiert.

    Sein Stück „gibt den Text des Autors getreu wieder und zeichnet das Bild eines Elsass, das Opfer, Komplize und Rebell zugleich ist“, schreibt er.


    • Rundbrief Nr 28
    • Bericht/Postkarte: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
    • Programm/Unterlagen: Link
    • Programme/Document: Link
    • Fakten: Biografie von Marie-Joseph Bopp
    • Faits: Biographie de Marie-Joseph Bopp

    Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“

    Details
    Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
    • Bericht
    • Februar 2025
    • Flugblatt: Link

    Im Februar-Salon hat Nicolas Schreiner aus Colmar sein Ein-Personen-Stück „Ma ville à l‘heure nazie - Meine Stadt zur Zeit der Nazis“ im Saal des Institut français in französischer Sprache präsentiert.
    Nicolas Schreiners Text basiert auf den Erinnerungen des Colmarer Gymnasiallehrers, Joseph Bopp, der seine Erlebnisse unter der deutschen Besatzung und Annexion des Elsass von 1940 bis 45 in seinem Tagebuch aufgeschrieben hat.
    Diese Theatermatinee stieß auf großes Interesse. Der Saal im Institut français war gut gefüllt. Im Anschluss an die Aufführung gab es einen regen Gesprächsaustausch mit dem Autor. Zahlreiche Fragen zum Theaterstück sowie zur Situation im Elsass während der deutschen Besatzung wurden gestellt und im Publikum lebhaft diskutiert.
    Mein Stück „gibt den Text des Autors getreu wieder und zeichnet das Bild eines Elsass, das Opfer, Komplize und Rebell zugleich ist“, schreibt Nicolas Schreiner.


    • Rundbrief Nr 29
    • Veranstaltung: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
    • Programm/Unterlagen: Link
    • Programme/Document: Link
    • Fakten: Biografie von Marie-Joseph Bopp
    • Faits: Biographie de Marie-Joseph Bopp

    80 Jahre Befreiung, besonders im Elsass...

    Details
    Von: Ralf Kröner
    Thema: Editorials
    • Editorial
    • Januar 2025

    Vor 80 Jahren ging der 2. Weltkrieg zu Ende. Die Vertreter Westdeutschlands taten sich lange schwer, im Zusammenhang mit dem Kriegsende das Wort „Befreiung“ zu verwenden. Erst 1985 hat der damalige Bundespräsident, Richard von Weizsäcker, in einer Rede im Bundestag gesagt: „Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung". Was in Westdeutschland Schwierigkeiten machte, war in Frankreich selbstverständlich: Natürlich bedeutete die Kapitulation der deutschen Wehrmacht, die am 7. Mai 1945 in Reims unterzeichnet wurde, Befreiung.

    Um an das Ende der NS-Terrorherrschaft zu erinnern, begeben wir uns in unsere direkte Nachbarschaft: Das Elsass war ein ewiger Zankapfel zwischen den beiden Mächten Frankreich und Deutschland. Bis ins 17. Jahrhundert gehörte es zum Heiligen Römischen Reich, dann zu Frankreich. 1871 wurde das Elsass vom neu gegründeten Deutschen Reich annektiert, kam 1918 zurück zur Französischen Republik. 1940 ließ Hitler es wieder annektieren und 1945 wurde es endgültig französisch.
    Das Elsass war bis in das letzte Jahrhundert vor allem deutschsprachig, und deutsche Kultur spielte dort eine wichtige Rolle. Das führte zu einem Missverständnis: Viele Deutsche glaubten, die Elsässer wollten selbstverständlich Deutsche sein – ein Irrtum.
    Als Beispiel dafür sei Karl Klein genannt, der vor 150 Jahren protestantischer Pfarrer in Fröschweiler bei Weißenburg im Elsass war. Klein hatte in Paris und Straßburg studiert, gehörte als Student in Straßburg zu einer deutsch-orientierten Burschenschaft und liebte Friedrich Schiller. Berühmt wurde er durch seine „Fröschweiler Chronik“. Klein beschrieb darin sehr anschaulich die verheerenden Auswirkungen des Krieges von 1870/71 auf seine Heimat. Das Buch wurde im Deutschen Reich zu einem Bestseller.
    Zur Eroberung des Elsass durch das deutsche Militär äußerte er sich keineswegs begeistert: „... das Elsass, die schönste Provinz des Landes, ist vom Feind überflutet; (…) und von Basel bis Weissenburg schwebt auf allen Lippen nur noch eine Frage: „Wo ist Frankreich, wo ist unser großes, unüberwindliches Vaterland?“
    Auch 1940 wurden die Elsässer nicht gefragt, ob sie Teil des von den Nazis beherrschten Deutschen Reichs werden wollten. Es begannen wieder schwierige Zeiten, vor allem für 100 000 junge Männer, die malgré nous – zum größten Teil wider Willen - in die deutsche Wehrmacht und Waffen-SS eingezogen und meist nach Russland geschickt wurden.

    In zwei Salons werden wir uns mit dem Elsass während der Nazizeit befassen und hoffen wieder auf eine rege Beteiligung unserer Freundinnen und Förderer.

    Januar 2025

    Ralf Kröner


    • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2025 - Nr 28.pdf

    Biografie von Marie-Joseph Bopp

    Details
    Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
    • Fakten
    • Februar 2025
    • Flugblatt: Link

    Marie-Joseph Bopp wurde 1893 in Schlettstadt im Elsass geboren. Zu diesem Zeitpunkt war das Elsass deutsch und seit dem Frankfurter Vertrag vom 10. Mai 1871 nach der französischen Niederlage Teil des Deutschen Reichs.

    1916 wurde Marie-Joseph Bopp Lehrer für Französisch, Latein und Griechisch am Gymnasium Bartholdi in Colmar und nach dem Zweiten Weltkrieg für Deutsch.

    Wenige Tage vor der Ankunft der deutschen Truppen in Colmar begann Bopp mit dem Schreiben seines Tagebuchs, das während der Jahre der Annexion zu seinem vertrauten Freund werden sollte. Das Schreiben wurde zu seiner einzigen Waffe.

    Überall im Elsass herrschte Panik. Was also tun: Bleiben oder gehen? Als beamteter Lehrer zu bleiben, bedeutete, die Rückkehr des Elsass zum Deutschen Reich zu akzeptieren und sich in den aktiven Dienst des Führers und des nationalsozialistischen Großdeutschlands zu stellen. Zu gehen bedeutete, alles zu verlieren!

    Am 17. Juni 1940 marschierten die Deutschen in Colmar ein. Mehr als fünf Jahre lang hält der Lehrer am Bartholdi-Gymnasium in Colmar alles fest, was er erlebt: die kleinen Dinge des Alltags ebenso wie die großen Ereignisse der Zeitgeschichte.

    2004 erscheinen seine Erinnerungen im Verlag La Nuée Bleue (Die blaue Wolke). Marie-Joseph Bopp verfügte nämlich in seinem Testament, dass sein Tagebuch erst nach dem Jahr 2000 veröffentlicht werden durfte.


    • Veranstaltung: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
    • Bericht/Postkarte: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
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