Die klassische französische Kultur
Hier können Sie alle Veranstaltungen dieser Kategorie als Liste finden.
- Details
- Von: Nicolas Rist
- Fakten
- Januar 2020
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Französiche Literatur, spielerisch
- Literarische Spiele mit der klassischen französischen Literatur
Nach vielen ernsten Themen in unseren Salons wollen wir uns mit unseren Gästen und dem Publikum amüsieren, uns mit Literatur amüsieren! Ist das überhaupt erlaubt? Literatur ist eine Herausforderung, eine Bereicherung, aber auch eine unglaubliche Quelle von Spaß und Vergnügen. In Radio France wird schon länger mit Literatur gespielt, nun versuchen wir, das Beste davon zu importieren … .
Wie sind wir darauf gekommen? Machen wir mal eine kleine Reise in die Geschichte zwischen Literatur und Humor:
Der große Vorreiter war natürlich der Dichter der Renaissance, Francois Rabelais, so lustig und so tief. Ein bisschen später kommen wir zu Voltaire und dabei zu Versailles. Der Film «Ridicule – Von der Lächerlichkeit des Scheins» von Patrice Leconte zeigt, wie dort in der Monarchie die Literatur eine andere Art von Duell ermöglichte, weniger tödlich, aber nicht weniger grausam als die Duelle mit dem Degen.
Im neunzehnten Jahrhundert gab es mit Jules Renard, Alfred Jarry und Alphonse Allais große Schriftsteller, die Freude an absurdem Humor hatten, es folgten ihnen Tristan Bernard und Sacha Guitry.
Im zwanzigsten Jahrhundert wurde die Literatur dann regelrecht durchgeschüttelt: Erst Dada, das die Literatur als Reaktion auf den ersten Weltkrieg und seine Millionen Toten regelrecht explodieren ließ, und kurz danach die Surrealisten, die die Rationalität auf den Kopf stellten. Damals gab es dann natürlich noch andere, die mit weniger spektakulären Mitteln Neues geschaffen haben. Ich möchte an der Stelle Raymond Roussel erwähnen, der Bücher nach bestimmten Regeln geschrieben hat: Ein Satz am Anfang, ein Satz am Ende, der fast identisch klingt, und nun blieb nur noch die Aufgabe, dazwischen ein Buch zu schreiben…
Regeln als systematische Mittel des Schreibens explodieren nach dem Krieg. 1960 gründeten Raymond Queneau und François Le Lionnais das «Oulipo» (ouvroir de littérature potentielle – Öffner der potenziellen Literatur). Bald werden viele andere Schriftsteller dazu kommen, der berühmteste ist ganz klar Georges Perec, der sich selbst besonders zahlreiche und schwierige Herausforderungen gestellt hat: sein bekanntestes Werk ist «La disparition», das vom Rätsel des Verschwindens des «e» erzählt, und selber komplett ohne diesen Buchstaben geschrieben ist. Viele Spiele werden im „Oulipo“ entwickelt. Ein Klassiker ist dabei die «S+7 Methode», dabei wird in einem Text jedes Substantiv durch das im Wörterbuch siebte folgende Substantiv ersetzt.
Das war auch der Ursprung einer Kultsendung im Radio: In «Des papous dans la tête» haben Schriftsteller allein oder gemeinsam Texte nach verschiedenen Regeln geschrieben, und gelegentlich haben sie auch gegeneinander gespielt.
Mehr schreibe ich nicht, um nicht zu viel zu verraten ... auf jeden Fall werden wir mutige Gäste haben, die selber schreiben und die sogar versuchen, das Publikum in die Irre zu führen und dadurch ihr Gefühl für die französische Literatur testen werden. Lassen Sie Sie überraschen!
Januar 2020
Nicolas Rist
- Bericht/Postkarte: Literarische Spiele mit der klassischen französischen Literatur
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2020 - Nr 08.pdf
- Französische und deutsche Lieder - Salon
- April 2019
- Flugblatt: Link
Französische und deutsche Lieder über Frauen von der Romantik bis Kurt Weill
mit Lena Spohn (Gesang) und Mildred Derenty-Camenen (Piano)
Wann: Sonntag, 7. April 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Saal des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt:
- Vorverkauf: 10 € Studenten und Schüler 9 €, über www.merlinstuttgart.de/tickets
- Tageskasse: 12 € Studenten und Schüler 10 €
Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Das deutsch-französische Duo bringt in seinem französischen Repertoire vor allem selten aufgeführte Lieder. Zwischen den Stücken führen sie in die Werke ein.
Anschließend sprechen die beiden Musikerinnen mit der Moderatorin Catherine Gebhardt-Bernot und dem Publikum über ihr Liedprogramm; aber auch darüber, wie sie zusammengefunden haben und wie ihre deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert.
- Ankündigung: Französische und deutsche Lieder über Frauen von der Romantik bis Kurt Weill
- Bericht/Postkarte: Lieder „Frauengeschichten“
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Maerz 2019 - Nr 04.pdf
- Bericht
- April 2019
- Veranstaltung: Lieder: « Histoires de femmes » – „Frauengeschichten“
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Eine ganz besondere deutsch-französische Begegnung stand in unserem Salon am 7. April 2019 auf dem Programm. Die deutsche Sängerin Lena Spohn und die französische Pianistin Mildred Derenty-Camenen haben sich an der Musikhochschule in Stuttgart kennen gelernt und treten seither gemeinsam auf.
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Die Liedermatinee war sehr gut besucht und die Künstlerinnen erhielten einen begeisterten Applaus.

- Ankündigung
- März 2019
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Lieder: « Histoires de femmes » – „Frauengeschichten“
Eine ganz besondere deutsch-französische Begegnung steht in unserem nächsten Salon auf dem Programm.
Die deutsche Sängerin Lena Spohn und die französische Pianistin Mildred Derenty-Camenen haben sich an der Musikhochschule in Stuttgart kennen gelernt und treten seither gemeinsam auf.

- Bericht/Postkarte: Lieder „Frauengeschichten“
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Maerz 2019 - Nr 04.pdf
- Podiumdiskussion
- November 2018
- Von unserem Kooperationspartner organisiert: Mieux se connaître / Stuttgart Accueil
Podiumdiskussion in Zusammenarbeit mit Mieux se connaître / Stuttgart Accueil
mit Adrienne Braun (von der Stuttgarter Zeitung) und Francine Waimer
Wann: Montag, 12. November 2018, um 18:30 Uhr
Wo: Atrium, Gorch-Fock-Strasse 30, Stuttgart-Sillenbuch
Adrienne Braun und Francine Waimer stellen uns starke Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten vor, die mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind:
- Olympe de Gouges, femme de lettres et politique (1748 -1793)
- Raymonde Laroche, pilote (1882 – 1919)
- Josephine Baker, artiste militante et membre de la Résistance pendant la 2ème guerre mondiale
- Katharina Kepler, Hexe (1520 – 1581)
- Friderike Louise Löffler, Kochbuchautorin (1744 – 1805)
- Gretel Bergmann, Hochspringerin (1914 – 2017)
Es besteht die Möglichkeit Bücher von Adrienne Braun zu kaufen bzw. signieren zu lassen.
Organisation:
- Ateliers mit Grundschülern
- Februar und Juni 2018 - „Peau d'âne“ Projekt
- Flugblatt: Link
Das an der Vorstellung „Peau d'âne - Un conte musical pour devenir grand“ im TREFFPUNKT Rotebühlplatz am 09.02.2018, 1. Atelier mit ca. 20 SchülerInnen der Deutsch-Französischen Grundschule Stuttgart-Sillenbuch war ein Erfolg.
Währenddessen (Treffen mit den Schauspielern Pénélope Lucbert, Regisseurin, und Oscar Clark, Komponist und Musiker) haben die SchülerInnen zahlreiche Fragen zur Aufführung und zum Theatermachen gestellt (wie z.B. ob der Prinz und die Prinzessin sich wirklich richtig auf den Mund geküsst hätten und wie das denn sei, wenn sie als Schauspieler dies doch nur spielen würden...). Der Austausch war sehr lebendig.
Am Ende des Ateliers haben die Regisseurin und die Klassenlehrerin die geplanten theaterpädagogischen Prinzipien und Methoden für das im April (17. KW) geplante nachfolgende 2. Atelier grundsätzlich abgeklärt.
Das 2. Atelier mit den 20 SchülerInnen war ursprünglich vom 23. bis 27. April 2018 (17.KW) geplant. Aufgrund von Streiks bei der französischen SNCF am 21. und 22. April waren wir gezwungen, das Atelier auf einen späteren Zeitpunkt (vom 11. bis 15. Juni 2018) zu verschieben.
Diese kleinen Szenen der Ergebnisse des 2. Ateliers wurden von den SchülerInnen am Freitag 15. Juni um 15 und 16 Uhr in der Deutsch-Französischen Grundschule Sillenbuch während des Schulfestes unter großem Beifall des Publikums aufgeführt.
Kooperationspartner:![]()
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- Bericht/Postkarte: „Peau d'Âne“, Theaterausführung und Atelier mit Grundschulkindern
- Offizieller Bericht: Link
- Musikalisches Theater
- Februar 2018 - „Peau d'âne“ Projekt
- Flugblatt: Link
Musikalische Adaptation des Märchens von Charles Perrault
Theater für Kinder und Erwachsene
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Grundschule Stuttgart-Sillenbuch und der VHS-Stuttgart
Wann: Freitag 9.02.18 um 9 Uhr
Wo: Robert-Bosch-Saal, Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart
Eintritt: 8€ / Kinder: 5€ / Gruppe ab 8 Kindern: 4€ / Kind (ErzieherInnen / LehrerInnen: 5€)

Es war einmal eine Prinzessin mit einem merkwürdigen Namen, die um vor der Torheit ihres Vaters zu fliehen, bekleidet mit einer Eselshaut ihren Palast verlässt. Das Stück erzählt die Geschichte eines Mädchens, das viel schneller als vorgesehen groß werden muss. Es ist nicht leicht, groß zu werden, wenn man dazu gezwungen ist. Doch Peau d’âne wird ihrer Bestimmung begegnen: dem bezaubernden Prinzen! Ein Happy end!! Die Musik und die Lieder begleiten sie bei ihrem zügellosen Lauf zu ihrer Befreiung und zur Liebe.
Nach dem Erfolg ihrer Aufführung VOYAGE und dem Workshop über französische Lyrik mit Schülern des Wagenburg-Gymnasiums im Januar 2017 kehrt die Compagnie La Savaneskise mit ihrer Regisseurin Pénélope Lucbert zurück, um die Modernität des französischen Märchens PEAU D’ÂNE (Eselshaut) für die Schüler der Dt.-Frz. Grundschule Sillenbuch sowie einem öffentlichen Publikum aufzuzeigen.
Kooperationspartner:

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- Bericht/Postkarte: „Peau d'Âne“, Theaterausführung und Atelier mit Grundschulkindern
- Programm/Unterlagen: Link
- Offizieller Bericht: Link
- Bericht
- Februar und Juni 2018 - „Peau d'âne“ Projekt
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: « Peau d'âne » – „Eselhaut“: Ein musikalisches Märchen zum Erwachsenwerden
- « Peau d'âne » – „Eselhaut“: Atelier

Die Vorstellung „Peau d'âne - Un conte musical pour devenir grand“ im TREFFPUNKT Rotebühlplatz am 09.02.2018, gespielt von der Cie La Savaneskise, Paris (siehe Programmheft und auch Foto), sowie das anschließende 1. Atelier mit ca. 20 SchülerInnen der Deutsch-Französischen Grundschule Stuttgart-Sillenbuch waren ein Erfolg.
Verschiedene KlassenlehrerInnen und Eltern haben sich bei uns für die „schöne textliche und musikalische Adaptation und Aufführung“ von Peau d'âne bedankt. Eine französische Mutter sprach uns an und bedankte sich, dass die Aufführung neben den Schulen auch einem öffentlichen Publikum geöffnet wurde.
Während des 1. Ateliers, das sich an die Vorstellung anschloss, haben die SchülerInnen zahlreiche Fragen zur Aufführung und zum Theatermachen gestellt (wie z.B. ob der Prinz und die Prinzessin sich wirklich richtig auf den Mund geküsst hätten und wie das denn sei, wenn sie als Schauspieler dies doch nur spielen würden...). Der Austausch war sehr lebendig.
Diese kleinen Szenen der Ergebnisse des 2. Ateliers wurden von den SchülerInnen am Freitag 15. Juni um 15 und 16 Uhr in der Deutsch-Französischen Grundschule Sillenbuch während des Schulfestes unter großem Beifall des Publikums aufgeführt.





