

Im Herbst möchten wir gern wieder ein Theater-Atelier an der Deutsch-Französischen Grundschule in Stuttgart-Sillenbuch initiieren.
Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der deutschen und der französischen Abteilung sollen am Beispiel eines afrikanischen Märchens ein eigenes Märchen erfinden.
Das heißt, sie müssen das Märchen in sogenannten Ateliers/Workshops unter der Anleitung von künstlerischem und pädagogischem Fachpersonal in Form eines Textes mit verteilten Rollen entwickeln, dazu Musik und Tanzeinlagen einüben, Bühnenbilder malen und das Ganze dann proben bis zur Aufführung.
Während ihrer Arbeit werden die Kinder erleben, dass die afrikanischen Märchen den französischen und deutschen Märchen ähneln, die sie schon kennen. Und sie werden so erfahren, dass es eine große Weltkultur gibt.
Dieses Projekt können wir allerdings nur verwirklichen, wenn es neben der Unterstützung durch den Förderverein der Deutsch-Französischen Grundschule, auch der Landesverband Amateurtheater-BW unterstützt – der Antrag ist gestellt, eine Antwort des Landesverbands steht noch aus.
Jeux de plateaux

Quand: Dimanche 26 Avril 2026, 14 Uhr
Où: Bistro Einstein, Wilhelmsplatz 5, 70182 Stuttgart
Entrée: libre
Retrouvons-nous au bistrot pour jouer en français à des jeux de plateau.
Chacun est libre d'apporter ses jeux préférés.
Treffen wir uns entspannt im Bistro um Brettspiele auf Französisch zu spielen.
Jeder kann seine Lieblingsspiele mitbringen.

Kindliche Zweisprachigkeit ist nicht selbstverständlich. Das war das Thema unseres Salons am 6. Juli. Sobald das Kind in einer einsprachigen Umgebung wie zum Beispiel dem Kindergarten ist, wird eine Sprachen die starke Sprache. Entsteht dann ein Ungleichgewicht zwischen den Sprachen? Was bedeuten Sprachmischungen in der frühen Phase des Spracherwerbs und warum lehnen manche Kinder die „andere“ Sprache des Vaters oder der Mutter ab? Darüber wurde mit Studierenden, Eltern, und Lehrkräften bei einer „table ronde“ angeregt diskutiert.
Rund die Hälfte der Weltbevölkerung ist zweisprachig oder mehrsprachig. Für Millionen Menschen gehört Zweisprachigkeit zum Alltag. In Europa merken wir auch, dass die Kontakte unterschiedlicher Kulturen und Sprachen zur Normalität gehören.
Nehmen wir das Beispiel Frankreich, wo die sprachliche Vielfalt beträchtlich ist: Jeder vierte Erwachsene hat mit der Mutter oder dem Vater eine andere Sprache als Französisch gesprochen. Das heißt jedoch nicht, dass diese Sprache überlebt und weitergegeben wird. Zahlen aus verschiedenen Umfragen beweisen es deutlich: 26% der Erwachsenen haben eine andere Sprache als Französisch in der Kindheit gehört und gesprochen, jedoch nur 9% geben diese Sprache an ihre Kinder weiter.
Zweisprachigkeit ist nicht selbstverständlich. Eine konsequente Zweisprachigkeit verlangt Aufmerksamkeit und Ausdauer. Nehmen wir konkrete Beispiele in Stuttgart in deutsch-französischen Familien: Nach dem Partnerprinzip können die Eltern mit dem Kind ihre jeweilige Sprache sprechen und somit ihre sprachliche Identität wahren.
Jedoch wird eine der Sprachen irgendwann die starke Sprache werden, sobald das Kind in einer einsprachigen Umgebung wie dem Kindergarten, der Schule aufwächst.
Entsteht dann ein Ungleichgewicht zwischen den Sprachen?
Wie kann dann die schwächere Sprache gefördert werden?
Was bedeuten die Sprachmischungen in der frühen Phase des Spracherwerbs?
Warum lehnen manche Kinder die „andere“ Sprache des Vaters oder der Mutter ab?
Welche Auswirkungen hat die Zweisprachigkeit auf die schulische Entwicklung der Kinder?
So viele Fragen und so viele Herausforderungen für die Kinder und die Eltern!
Sie sind das Thema unseres nächsten Salons am 6. Juli. Wir werden mit Studierenden, Eltern, und Lehrkräften bei einer „table ronde“ über die Thematik „Mit zwei Sprachen groß werden“ diskutieren.
On a du mal à s'imaginer que presque la moitié de la population mondiale est bilingue ou même plurilingue. Des millions de personnes parlent plusieurs langues au quotidien, bien sûr à divers niveaux. En Europe nous constatons aussi que les contacts entre des cultures et des langues les plus variées font partie de la vie de tous les jours.
Prenons l'exemple de la France, pays où la diversité linguistique est devenue considérable : un adulte sur quatre a parlé dans son enfance une autre langue que le français avec sa mère ou son père, mais cela ne veut pas dire que cette langue pourra survivre et se transmettre à l'autre génération. Les chiffres de nombreuses enquêtes le prouvent : 26% des adultes ont entendu et parlé une autre langue que le français dans leur enfance. Toutefois seulement 9% transmettent cette langue à leurs enfants.
Le bilinguisme ne va pas de soi. Il exige de faire preuve d'attention et de persévérance et bien sûr d'avoir envie de protéger sa langue maternelle et de la transmettre. Dans notre ville de Stuttgart il est possible de trouver des exemples dans des familles franco-allemandes. En général le bilinguisme des enfants est favorisé lorsque les parents parlent chacun leur propre langue et gardent leur identité linguistique.
Une des deux langues deviendra une langue majeure pour l'enfant ou sera mineure à partir du moment où l'enfant vivra dans un environnement scolaire où une seule langue est parlée. Cette langue deviendra la langue dominante.
Est-ce qu'un déséquilibre durable apparaît entre les langues ?
Comment soutenir la langue devenue plus faible ?
Les mélanges (souvent comiques) entre les deux langues sont-ils néfastes au début de l'apprentissage ?
Pourquoi certains enfants se mettent à refuser la langue du père ou de la mère ?
Quels sont les effets du bilinguisme sur la scolarité des enfants ?
Autant de questions et autant de défis pour les enfants et les parents !
Ils seront le thème du prochain salon du Förderverein Deutsch-Französischer Kultur le 6 juillet 2025. Nous aurons l'occasion d'en discuter dans le cadre d'une table ronde ayant pour thème Grandir en parlant deux langues.
Deutsch-Französischer Salon
Table ronde – Podiumsdiskussion
Wann: Sonntag, 6. Juli 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Wie erlernen wir unsere Muttersprache? Es ist eine der ältesten Fragen, seit Menschen über sich selber nachdenken. Wie ist es dann, wenn ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen - zum Beispiel Deutsch und Französisch - gleichzeitig erwirbt?
Zweisprachigkeit ist ein kompliziertes Phänomen und auch ein Reichtum.
mit:
Einführung und Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot
Jeux de plateaux
Quand: Dimanche 17 Mars 2024, 13 Uhr
Où: Bistro Einstein, Wilhelmsplatz 5, 70182 Stuttgart
Entrée: libre
Retrouvons-nous au bistrot pour jouer en français à des jeux de plateau
Chacun est libre d'apporter ses jeux préférés.