Hauptformat: Salons
Der Förderverein Deutsch-Französischer Kultur lädt alle zwei Monate zu einer Matinee ein, im Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart-West (S-Bahn Haltestelle Schwabstraße). Croissants und Getränke können bestellt werden. Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Gesellschaft leisten kurze, aktuelle und auch kontroverse Beiträge. Anschließend hat das Publikum das Wort, Gespräche untereinander und mit den Gästen stehen im Vordergrund. Sie können lesen, wie die Erfinder unseren Salons, Barbara Mors-Stammler (hier) und Nicolas Rist (hier) ihre Vorstellungen darstellen. |
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- Heutzutage: Fr., De., EU
- Podiumsdiskussion - Salon
- April 2027
Blick über Frankreich
Wann: Sonntag, 18. April 2027, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Am 18. April findet in Frankreich die Präsidentschaftswahl statt und es besteht die Gefahr, dass ein Vertreter des in Teilen rechtsextremen 'Rassemblement National' zumindest im ersten Wahlgang gewinnt. Im 'Rassemblement' sammeln sich Vertreter verschiedener Strömungen.
Das ist Anlass für uns, eine rechtsextreme Gruppierung genauer anzuschauen, die in Frankreich entstanden ist, inzwischen aber in vielen Ländern Fuß gefasst hat, die 'Identitären'. Sie gehen von einer homogenen Volksgemeinschaft aus und streben die kulturelle 'Reinhaltung' der Gesellschaft von Einflüssen an, die sie als 'fremd“ oder sogar 'feindlich' betrachten.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2026 - Nr 32.pdf
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- Heutzutage: Fr., De., EU
- Podiumsdiskussion - Salon
- Januar 2027
Deutsch-Französischer Salon
Wann: Sonntag, 24. Januar 2027, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Die Vororte, die banlieues, im Norden
und Osten von Paris sind berüchtigt. Immer wieder kommt es dort zu Auseinandersetzungen zwischen 'des jeunes défavorisés', benachteiligten Jugendlichen, und der Polizei.
Es gibt zwei interessante Filme, die erzählen, wie solche Konflikte entstehen. 'La Haine' hat Mathieu Kassovitz schon in den 90er Jahren gedreht. 'Les Misérables' des Regisseurs, Ladj Ly, aus dem Jahr 2019 hat denselben Titel wie der Roman von Victor Hugo, schildert aber das 'Biotop' eines heutigen Pariser Vororts und erzählt, wie die Spannungen dort eskalieren.
Dass explodierende Gewalt benachteiligter Jugendlicher keine französische Besonderheit ist, zeigt die Stuttgarter 'Krawallnacht', die sich während der Corona-Epidemie in der Stuttgarter Innenstadt ereignete.
Über die Ursachen solcher 'Explosionen' und wie sie verhindert werden können, wollen wir mit der Pariser Soziologin Marie-Hélène Bacqué und dem Leiter des Feuerbacher Jugendhauses, Benjamin Seidl, sprechen und dann natürlich mit unseren Gästen darüber diskutieren.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2026 - Nr 32.pdf
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- Heutzutage: Fr., De., EU
- Debatte - Salon
- Dezember 2026
Deutsch-Französischer Salon
Wann: Sonntag, 6. Dezember 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: Der Eintritt ist frei. Stollen, Schnitzbrot und Weihnachtsgutsle gibt es umsonst.
Wir werden einige Fakten und Daten (wie in dieser Ankündigung präsentiert) zusammenstellen, vertrauen dann auf die Kenntnisse unseres Publikums und hoffen auf eine spannende Debatte.
Wir freuen uns über Nikolaus-Spenden für unsere Vereinstätigkeit.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2026 - Nr 32.pdf
- Ankündigung: Voneinander lernen – Bildung und Kindeswohl
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- Andere Blickwinkel
Musik und Märchen verbinden alle Kulturen
Wann: Sonntag, 11. Oktober 2026, 11:00 - ca. 12:30 Uhr (mit Pause)
Wo: Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart-Mitte (U-Bahn Liederhalle)
Eintritt: 15€, Grundschüler: 5€
Die Plätze sind auf ca. 60 begrenzt, Reservierung unter
Ursula Branscheid-Kouyaté erzählt afrikanische Märchen auf Deutsch und Französisch, begleitet von ihren Musikern: Kandara Diebaté von Senegal (Kora: afrikanische Harfe) und Mamadi Kouyaté von Mali/Guinea (Balafon: afrikanische Marimba).
Märchen: z.B.
| Der Affe, der König der Tiere werden wollte | Mali Sadjo, l’hippopotame |
| Der Mann, der auf seine Frau hören sollte | La princesse vaniteuse |
| Hase und Hyäne zu Besuch beim Löwen | La hyène et les filles courageuses |
| Der Zaubervogel (Nelson Mandela) |
Für Kinder und Erwachsene:
Da die Kinder nicht so lange stillsitzen können, singen wir zwischendrin Mitmach-Lieder über Afrika. Dabei lernen die Kinder spielerisch etwas über die Geografie oder die Rohstoffe Afrikas.
Analyse/Raten:
Alle Märchen haben ein Pendant bei den deutschen oder französischen Märchen. Wir raten mit den Kindern und Erwachsenen, welchem Grimm’schen Märchen das afrikanische entspricht.
Denn da die Wünsche, Fantasien und Hoffnungen aller Menschen gleich sind, entstanden immer wieder gleiche Märchen-Motive. Märchen dienen somit der Völkerverständigung und beugen Rassismus vor.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2026 - Nr 32.pdf
- Bericht/Postkarte: Westafrikanische Märchen & Musik – Contes africains avec musique
- Ausflug - Salon
- Juli 2026
- Flugblatt: Link
Die Waldenser im deutschen Südwesten
Wann: Sonntag, 12. Juli 2026, um 14 bis ca. 16 Uhr
Wo: Henri-Arnaud-Haus (Waldensermuseum) in Ötisheim-Schönenberg, in der Nähe von Mühlacker.
Fahrt mit dem Auto: ungefähr eine Stunde von Stuttgart (ca. 53 km).
Eintritt: frei
Anmeldung: Mail :
Wir bitten um Anmeldung, damit wir Mitfahrgelegenheiten organisieren können.
aus dem alten Stiegenhaus
der Geschichte Waldenser,
Schönbuch Werkstatt, März 2025
Der Förderverein Deutsch-Französischer Kultur lädt am 12.Juli zum 3. Salon des Jahres ein. Unser Treffen findet nicht wie üblich in Stuttgart statt, sondern in einem kleinen Dorf in der Nähe von Mühlacker, in Ötisheim-Schönenberg.
Dort gibt es ein Waldensermuseum, das wir gemeinsam besichtigen wollen. Das Treffen und die Besichtigung des Museums beginnt mit der Frage, warum umliegende Dörfer Pinache, Serres, Pérouse heißen.
Französisch-klingende Dorfnamen mitten in Württemberg. Diese Dörfer verdanken den Waldensern (les Vaudois) ihren Ursprung.
Die Waldenser wurden um das Jahr 1700 aus dem französischsprachigen Piemont von französischen und italienischen Truppen wegen ihres reformierten Bekenntnisses vertrieben.
In Württemberg fanden sie Zuflucht auf Anweisung von Herzog Eberhard Ludwig.
Einführung: Catherine Gebhardt-Bernot
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Maerz 2026 - Nr 31.pdf
- Veranstaltung: Pinache, Serres, Pérouse – Dörfer der Waldenser in Württemberg
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- Fr. und De. mal anders
- Court-métrage et discussion - Salon
- Avril 2026
- Flugblatt: Link
Court-métrage et discussion
Quand: Dimanche 19 avril 2026, de 11h à 13h
Où: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Entrée: 10 € / 7,50 € pour les élèves et les étudiants, des croissants et des boissons peuvent être commandés.
Des étudiants en sciences politiques des universités de Bordeaux et de Stuttgart présenteront leur court-métrage au drôle de titre « Parlez-vous ...pommes frites ? », consacré aux préjugés culturels.
Les Allemands sont-ils plutôt sérieux, disciplinés et ponctuels ? Et les Français sont-ils drôles et peu fiables ?
Orphée Daillet et Pauline Strempel ont fait la navette entre l'Allemagne et la France pendant huit semestres et étaient agacées et ennuyées d'être constamment confrontées à de tels clichés. Les autres nous connaissent-ils vraiment ? Et comment trouver vraiment un accès à la culture de l'autre ?
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- Fr. und De. mal anders
- Kurzfilm und Diskussion - Salon
- April 2026
- Flugblatt: Link
Kurzfilm und Diskussion
Wann: Sonntag, 19. April 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Es präsentieren Studierende der Politischen Wissenschaften der Universitäten Bordeaux und Stuttgart ihren Kurzfilm zum Thema Humor.
Sind Deutsche eher ernst, diszipliniert und pünktlich? Und sind Franzosen stolz, humorvoll und unzuverlässig?
Orphée Daillet und Pauline Strempel sind acht Semester zwischen Deutschland und Frankreich gependelt und waren genervt und gelangweilt, ständig mit solchen Klischees konfrontiert zu werden. Warum ist es so? Kennen uns die anderen eigentlich? Und wie finden wir einen echten Einblick in die Kultur der anderen? Diese Fragen haben sich die Studierenden aus Bordeaux und Stuttgart gestellt und daraus ist dann ihr Kurzfilm entstanden.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Maerz 2026 - Nr 31.pdf
Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit
Lesung und Gespräch mit den Autoren Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth
Wann: Sonntag, 8. Februar 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Das Buch „Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!“ lässt uns besser verstehen, wie sich nach dem zweiten Weltkrieg der Übergang vom Feindbild zum „Freundbild“ vollzogen hat. Die Gesamtzahl der französischen Kriegsgefangenen in Nazi-Deutschland belief sich auf 1.300.000 bis 1.800.000. Im Juni 1944 gab es etwa eine Million deutsche Kriegsgefangene in Frankreich, ungefähr 40.000 von ihnen blieben in Frankreich. Was wurde aus ihnen?
Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth (Professoren an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg) haben Jahre lang recherchiert, Interviews geführt, Lebensgeschichten aus der Nachkriegszeit gesammelt. Sie präsentieren spannende und rührende Lebensgeschichten von binationalen Paaren der ersten Stunde, von Mauricette, Heinrich (Henri), Arlette und Hubert, Géraldine und die unglaubliche Geschichte ihrer Eltern, Alain, Annie und Sylvie, Sandrine. Was verbindet diese Familiengeschichten? Die harte Kriegs- und Nachkriegszeit, die Suche nach einem sicheren Ort und nach Frieden und die Überwindung von Vorurteilen.
Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot
Buchtitel: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! Von Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth, Springer Fachmedien, Wiesbaden, 2024.
Französischer Originaltitel: Comme s´il n´y avait pas assez de Français! Histoire de familles de couples franco-allemands de l´après-guerre (1945-1963), Editions MAïA, Paris,2023
- Rundbrief Nr 30
- Bericht/Postkarte: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!
- Ankündigung: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!
- Annonce: Comme s´il n'y avait pas assez de Français !

