Geschichte des Vereins


Unsere Gründerin und ehemalige erste Vorsitzende, Simone Rist, verfasste 2019 eine Geschichte des Vereins in deutscher und französischer Sprache.
Hier können Sie die Geschichte des Vereins als Liste finden.
- Planung
Am 19. April 2026 laden wir zu einem Salon „Zwischen zwei Kulturen“ ein: Studierende der Politischen Wissenschaften der Universitäten Bordeaux und Stuttgart präsentieren ihren Kurzfilm zum Thema Humor.
Sind Deutsche eher ernst, diszipliniert und pünktlich? Und sind Franzosen stolz, humorvoll und unzuverlässig?
Orphée Daillet und Pauline Strempel sind acht Semester zwischen Deutschland und Frankreich gependelt und waren genervt und gelangweilt, ständig mit solchen Klischees konfrontiert zu werden. Warum ist es so? Kennen uns die anderen eigentlich? Und wie finden wir einen echten Einblick in die Kultur der anderen? Diese Fragen haben sich die Studierenden aus Bordeaux und Stuttgart gestellt und daraus ist dann ihr Kurzfilm entstanden.
Vom 21. April bis zum 3. Mai finden im Großraum Stuttgart die 22. französischen Wochen 2026 statt, an denen wir uns mit drei Veranstaltungen beteiligen:
Am 26. April gibt es im Bistro Einstein Brettspiele (Jeux de plateaux) mit Nicolas Rist auf Französisch. - Am 2. Mai spielt und singt Alain Fougeras auf Französisch Französische Chansons verschiedener Epochen von Edith Piaf und Charles Aznavour über Serge Gainsbourg und Jonny Halliday bis zu Particia Kaas und Jean-Jacques Goldman im Institut Francais. Nicolas Rist erläutert die verschiedenen Strömungen und Einflüsse, die das französische Chanson prägen.
- Und am 3. Mai lädt der Förderverein Deutsch-Französischer Kultur zusammen mit dem Verein Cultur in Cannstatt zum Abschlusskonzert in den Cannstatter Kursaal ein.
Der französische Pianist Jonathan Fournel spielt dann Werke von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin, Nikolai Medtner und Franz Schubert.
In unserem Salon am 21. Juni machen wir einen Ausflug in französische Dörfer - in Baden-Württemberg. Ja, die gibt es!
In der Gegend zwischen Stuttgart und Karlsruhe tragen Orte die Namen Perouse, Pinache, Serres und Corres.
Und auch in Orten mit deutschen Namen im damaligen Herzogtum Württemberg und in der Markgrafschaft Baden-Durlach ließen sich um 1700 protestantische Flüchtlinge aus dem Piemont nieder.
Das Piemont war zwar auch damals wie heute italienisch, dort wurde aber französisch gesprochen. Die Flüchtlinge bezogen sich auf den mittelalterlichen Reformator Peter Valdes aus Lyon und hießen deshalb Waldenser. 1698 wurden sie aus dem Piemont vertrieben und die Landesherren von Württemberg und Baden-Durlach freuten sich, dass ihre durch den dreißigjährigen Krieg entleerten Gebiete mit so geschickten und fleißigen Leuten bevölkert werden konnten.
Im Sommer möchten wir gern wieder ein einwöchiges Theater-Atelier an der Deutsch-Französischen Grundschule in Stuttgart-Sillenbuch (DFGS) initiieren.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2026 - Nr 30.pdf
- Details
- Von: Ralf Kröner
- Vereinsleben
- Januar 2026
In diesen bewegten Zeiten ist es wichtiger denn je, dass Frankreich und Deutschland an einem Strang ziehen, und das geht viel besser, wenn wir uns verstehen, unsere Wurzeln und unsere Stärken und Schwächen kennen. Dafür wollen wir uns einsetzen, indem wir das gegenseitige Verständnis stärken, auch im neuen Jahr.
Allerdings sind wir nicht sicher, dass wir alle Projekte, die uns wichtig sind, auch in die Tat umsetzen können. Die Stadt Stuttgart hat in der Vergangenheit immer wieder Projekte von uns gefördert. Und dafür sind wir ihr auch sehr dankbar.
Aber der Gemeinderat hat der Stadt inzwischen ein hartes Sparprogramm auferlegt, besonders hart für die Kultur, und ganz besonders einschneidend für die „freie“, unabhängige Kultur. Wir hoffen sehr, dass wir als kleiner Verein da nicht hinten runterfallen.
Wir haben uns aber vorgenommen, uns nicht entmutigen zu lassen, sondern wir werden versuchen, unsere Programmschwerpunkte fortzusetzen und neue Ideen zu entwickeln.
Dazu brauchen wir Ihre Hilfe, die Hilfe unserer Freundinnen und Förderer und aller, die sich für das deutsch-französische Verhältnis interessieren und engagieren. Deshalb rufen wir zum ersten Mal in unserem Rundbrief direkt dazu auf, uns durch Spenden zu unterstützen
Spenden bitte unter IBAN: DE41 6005 0101 7871 5170 17.
(Spenden sind steuerbegünstigt, da wir vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind. Eine Spendenbescheinigung wird für Spenden über 100.- € ausgestellt.)
Wir freuen uns, Sie in diesem Jahr wieder in unseren Veranstaltungen zu sehen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen persönlich ein gutes neues Jahr 2026 und uns allen, dass sich das deutsch-französische Verhältnis zum Wohl Europas und damit der ganzen Welt entwickeln möge.
Herzliche Grüße
Januar 2026
Ralf Kröner
i.A. des Vorstandes des Fördervereins dt.-frz. Kultur
PS: Hier finden Sie die Planung...
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2026 - Nr 30.pdf
- Planung
- Juni 2025
Am 12. Oktober geht es um ein Einfallstor „gefährlicher“ Ideen. Montbéliard („Mömpelgard“), eine kleine Stadt in der Region Bourgogne-Franche-Comté, gehörte bis zur französischen Revolution zum Herzogtum Württemberg.
Junge Leute aus Montbéliard studierten im berühmten Tübinger Stift Theologie und brachten Ende des 18. Jahrhunderts das „Virus“ aufrührerischer Gedanken aus ihrer französischsprachigen Heimat mit. Einige Tübinger Studenten, darunter Hegel und Hölderlin, ließen sich gern damit anstecken.
Am 14. Dezember werden wir bei einer Autorenlesung ein spannendes Buch vorstellen: "Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!" Die Autoren Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth haben Interviews mit deutschen und französischen Gesprächspartnern geführt, die in der Zeit zwischen 1944 und 1963 deutsch-französische Paare der ersten Stunde wurden. Auf Französisch heisst das Buch "Comme s´il n´y avait pas assez de Francais !"
Im Juli 2023 erschienen (zs. mit Christian Minuth):
Comme s’il n’y avait pas assez de Français ! Histoires de familles de couples franco-allemands de l’après-guerre (1945-1963). Collection Biographies. Paris: Éditions Maïa. 185 pages.
Im Mai 2024 erschienen (zs. mit Christian Minuth):
Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit (1945-1963). Wiesbaden: Springer VS.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Juni 2025 - Nr 29.pdf
- Wünsche und Ankündigungen
- 1. Januar 2025
Sehr geehrte Damen und Herren, Mesdames et Messieurs, liebe Freundinnen und Freunde, chères amies et chers amis,
im Namen unseres Vorstands sende ich Euch/Ihnen unsere besten Wünsche für ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2025!!
Nos meilleurs vœux pour une année 2025, plein de bonheur, de santé et de réussite !!
Nachfolgend eine kurze Vorschau auf unsere im Jahr 2025 geplanten Aktivitäten.
Wir würden uns freuen, Euch/Sie auf unseren nächsten deutsch-französischen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen, z.B..
Sonntag, 16. Februar 2025, 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Deutsch-Französischer Salon
Institut français Stuttgart, Schlosstraße 51, Berliner Platz, Stuttgart
In Zusammenarbeit mit dem Institut français Stuttgart
"Ma ville à l'heure nazie - Meine Stadt zur Zeit der Nazis"
In unserem Salon am Sonntag, 16. Februar erzählt Nicolas Schreiner aus Colmar die Geschichte des Lehrers Marie-Joseph Bopp. Bopp hat während der Annexion des Elsass durch das Deutsche Reich im 2. Weltkrieg ein Tagebuch von fast 500 Seiten geschrieben. Daraus hat Schreiner das Einpersonenstück "Ma ville à l'heure nazie - Meine Stadt zur Zeit der Nazis“ entwickelt, das er auch selbst aufführt. Er zeichnet ein Bild des Elsass, das Opfer, Komplize und Rebell zugleich war.
Theaterstück auf Französisch mit Inhaltsangabe auf Deutsch und Publikumsgespräch nach der Aufführung
10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler*innen und Studierende
Für den 6. April haben wir den Historiker Frédéric Stroh eingeladen. Strohs Doktorarbeit untersucht „Justiz und Homosexualität im Nationalsozialismus: eine vergleichende Studie zu Baden und dem Elsass“. Es geht also um die Verfolgung von Minderheiten durch die Nazis.
Dann wollen wir einen Gast aus Frankreich einladen, der uns die Problematik der banlieues – Vororte erklärt, die ja immer wieder von sich reden machen, weil dort Jugendliche rebellieren.
- Postkarte
- 8. Dezember 2024
Nach dem Dezember Salon zeichnete der französische Konsul Gael de Maisonneuve die 1. Vorsitzende unseres Fördervereins, Catherine Gebhardt-Bernot, und unseren Geschäftsführer, Jörg-Henning Rössig, mit der Ehrenmedaille des Élysée-Vertrags aus. Er ehrte damit „das Engagement für die Freundschaft der beiden Völker und für die europäische Sache.“


- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2025 - Nr 28.pdf
- Planung
- November 2024
In unserem Salon am 16. Februar erzählt Nicolas Schreiner aus Colmar die Geschichte des Lehrers Marie-Joseph Bopp. Bopp hat während der Annektierung des Elsass durch das Deutsche Reich im 2. Weltkrieg ein Tagebuch von fast 500 Seiten geschrieben. Daraus hat Schreiner das Einpersonenstück „Meine Stadt zur Zeit der Nazis“ entwickelt, das er auch selbst aufführt. Er zeichnet ein Bild des Elsass, das Opfer, Komplize und Rebell zugleich war.
Für den 6. April haben wir den Historiker Frédéric Stroh eingeladen. Strohs Doktorarbeit untersucht „Justiz und Homosexualität im Nationalsozialismus: eine vergleichende Studie zu Baden und dem Elsass“. Es geht also um die Verfolgung von Minderheiten durch die Nazis im Elsass.
Dann wollen wir einen Gast einladen, der uns die Problematik der banlieues – Vororte erklärt, die ja immer wieder von sich reden machen, weil dort Jugendliche rebellieren.
Im zweiten Halbjahr 2025 planen wir ein Treffen mit Studenten der politischen Wissenschaften aus Bordeaux und Stuttgart. Sie werden ihren Film über Deutsche in Frankreich und Franzosen in Deutschland zeigen: „Parlez-vous ...pommes frites ?“
November 2024
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2024 - Nr 27.pdf
- Postkarte
- 25. September 2024

Am 25. September fand unsere Jahresversammlung
in einer angenehmen Atmosphäre statt!
- Planung
- November 2023
- Flugblatt: Link
Am 4. Februar wollen wir Hélène Bienaimé in unseren Salon einladen. Die französische Autorin stellt ihren Roman «Les Heures creuses» vor, auf Deutsch etwa „Die Hohlstunden“. Es handelt sich um die „Saga“ einer deutschen Familie, insbesondere Frauen aus drei Generationen, aus französischer Sicht.
Vom 19. bis zum 23. Februar planen wir in Molsheim / Alsace ein Theaterprojekt mit Schülern aus dem Lycée Henri Meck in Molsheim und dem Kepler Gymnasium in Tübingen.
Thema ist VALJEAN nach Les Misérables von Victor Hugo. Die Bearbeitung der Theaterfassung in Workshops / Ateliers stellt eine hervorragende Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler beider Gymnasien dar, außerhalb des Lehrplans deutsch-französische Zusammenarbeit konkret werden zu lassen.
Anlässlich der Modigliani-Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart führt Catherine Gebhard-Bernot vom Förderverein Deutsch-Französischer Kultur in das Werk des italienisch-französischen Malers ein und lässt das Ambiente lebendig werden, in dem der Künstler gearbeitet hat: das Pariser Stadtviertel Montparnasse zu Beginn des letzten Jahrhunderts.
22. Februar: Einführung in die Ausstellung (Kurs in Kooperation mit der VHS, Anmeldung VHS), und 29. Februar: Führung durch die Ausstellung. Beide Veranstaltungen finden auf Französisch statt.

Während der Französischen Wochen vom 12. bis zum 22. März planen wir eine ganze Reihe von Veranstaltungen und ein Konzert:
Über Donnerstagabend 14. und Samstagnachmittag 16. März wird Nicolas Rist vom Förderverein Deutsch-Französischer Kultur auf Französisch den Kurs Initiation zur Schauspielerei «Initiation au théâtre en francais», mittels variierter Übungen, Improvisationen und direktem Schauspiel, in der Volkshochschule anbieten.
Nach den Osterferien bis Juli wird ein wöchentlicher Kurs von 2 Stunden, jeweils mittwochabends, als «Cours de théâtre amateur en francais» in Französisch folgen.
Am Sonntag, 17. März lädt Nicolas Rist nachmittags zu einer Runde Brettspiel auf Französisch ins Café Einstein ein.
21. März: Deutsch-Französisches Konzert in Kooperation mit dem Institut Francais. Lena Spohn, Mitglied des Opernchors Staatstheater Stuttgart, wird singen und wird von Mildred Derenty auf dem Klavier begleitet.
November 2023
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2023 - Nr 23.pdf

