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Gemeinsame Geschichte: von Krieg zu Frieden

Hier können Sie alle Veranstaltungen dieser Kategorie als Liste finden.

Petrus Valdes aus Lyon und die Folgen

  • Ausflug - Salon
  • Juni 2026

Henri-Arnaud church in Schönenberg (Ötisheim)
Henri-Arnaud Kirche in Ötisheim-Schönenberg

Die Waldenser im deutschen Südwesten

Wann: Sonntag, 28. Juni 2026, um 11:00
Wo: Die Waldenser im deutschen Südwesten
Eintritt: frei


In unserem Salon machen wir einen Ausflug auf den Spuren französischsprachiger Einwanderer in Baden-Württemberg.

Im Jahr 1700 kamen protestantische Flüchtlinge aus dem Piemont in den deutschen Südwesten. Das Piemont war zwar damals wie heute italienisch, dort wurde aber größtenteils französisch gesprochen. Die Flüchtlinge bezogen sich auf den mittelalterlichen französischen Reformator Petrus Valdes aus Lyon und nannten sich deshalb Waldenser.

Wir fahren zum Waldensermuseum in Ötisheim-Schönenberg zwischen Mühlacker und Maulbronn und werden dort an einer Führung teilnehmen.


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Maerz 2026 - Nr 31.pdf

Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!

  • Lesung und Diskussion - Salon
  • Februar 2026
  • Flugblatt: Link
  • Prospectus: Link

Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit
Lesung und Gespräch mit den Autoren Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth

Wann: Sonntag, 8. Februar 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.


Das Buch „Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!“  lässt uns besser verstehen, wie sich nach dem zweiten Weltkrieg der Übergang vom Feindbild zum „Freundbild“ vollzogen hat. Die Gesamtzahl der französischen Kriegsgefangenen in Nazi-Deutschland belief sich auf 1.300.000 bis 1.800.000. Im Juni 1944 gab es etwa eine Million deutsche Kriegsgefangene in Frankreich, ungefähr 40.000 von ihnen blieben in Frankreich. Was wurde aus ihnen?
Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth (Professoren  an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg) haben Jahre lang recherchiert, Interviews geführt, Lebensgeschichten aus der Nachkriegszeit gesammelt. Sie präsentieren spannende und rührende Lebensgeschichten von binationalen Paaren der ersten Stunde, von Mauricette, Heinrich (Henri), Arlette und Hubert, Géraldine und die unglaubliche Geschichte ihrer Eltern, Alain, Annie und Sylvie, Sandrine. Was verbindet diese Familiengeschichten? Die harte Kriegs- und Nachkriegszeit, die Suche nach einem sicheren Ort und nach Frieden und die Überwindung von Vorurteilen.

Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot

Buchtitel: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! Von Sylvie Méron-Minuth und  Christian Minuth, Springer Fachmedien, Wiesbaden, 2024.
Französischer Originaltitel: Comme s´il n´y avait pas assez de Français! Histoire de familles de couples franco-allemands de l´après-guerre (1945-1963), Editions MAïA, Paris,2023


  • Rundbrief Nr 30
  • Bericht/Postkarte: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!
  • Ankündigung: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!
  • Annonce: Comme s´il n'y avait pas assez de Français !

Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!

  • Bericht
  • Februar 2026
  • Flugblatt: Link

Anfang Februar hat das Ehepaar Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth (Pädagogische Hochschule Heidelberg) ihr Buch vorgestellt: “Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! - Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit (1945 – 1963)”.

Sie haben Jahre lang recherchiert, Interviews geführt und Lebensgeschichten gesammelt. Sie präsentierten spannende und rührende Lebensgeschichten von binationalen Paaren der Nachkriegszeit.

Der Zuspruch für unseren Salon war sehr gut und die Diskussion war lebendig, was vielleicht auch daran liegt, dass es in Stuttgart recht viele Paare gibt, die in einer ähnlichen Situation sind. 

Das Buch ist im Verlag Springer Fachmedien erschienen, Wiesbaden, 2024, Preis 32,99 €.

Die französische Version « Comme s´il n´y avait pas assez de Français ! Histoire de familles de couples franco-allemands de l´après-guerre (1945-1963) » wurde 2023 bei der Editions MAïA, Paris, 2023, verlegt. Preis 20 €.


  • Rundbrief Nr 31
  • Veranstaltung: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!
  • Ankündigung: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!
  • Annonce: Comme s´il n'y avait pas assez de Français !

Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!

Details
Von: Catherine Gebhardt-Bernot
  • Ankündigung
  • Januar 2026
  • Flugblatt: Link

Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit (1945-1963)

Wir haben ein ganz besonderes deutsch-französisches Thema für unseren nächsten Salon: Geschichten von „binationalen „Paaren „der ersten Stunde“ nach dem Zweiten Weltkrieg.

 Wir haben die beiden Autoren des Buches eingeladen und freuen uns bei unserem ersten Salon des Jahres dieses spannende Thema vorzustellen.
Sylvie Méron-Minuth ist Professorin für Romanistik und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg.
Christian Minuth war bis 2018 Professor für Didaktik der französischen Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule.

Ihr Buch „Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause“ gibt uns einen Einblick in die grauen Jahre zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Elysée Vertrag (1963) und lässt uns verstehen, wie sich der Übergang vom Feindbild zum Freundbild vollzogen hat.

Die beiden Autoren haben Jahre lang recherchiert, Interviews durchgeführt, Lebensgeschichten gesammelt. Sie präsentieren spannende, rührende, manchmal traurige Geschichten deutsch-französischer Paare: Mauricette und Heinrich (Henri geworden), Arlette und Hubert, Géraldine und die unglaubliche Geschichte ihrer Eltern, Alain, Annie und Sylvie, Sandrine.
Was verbindet diese Familiengeschichten? Die Liebe in einer harten Kriegs- und Nachkriegszeit, die Suche nach einem sicheren Ort und nach Frieden und die Überwindung der Vorurteile.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Februar 2026

Catherine Gebhardt Bernot
Förderverein Deutsch-Französischer Kultur 

Auf dem Büchertisch: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! Von Sylvie Méron-Minuth und  Christian Minuth, Springer Fachmedien, Wiesbaden, 2024.


  • Veranstaltung: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!
  • Bericht/Postkarte: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!

Comme s´il n'y avait pas assez de Français !

Details
Von: Catherine Gebhardt-Bernot
  • Annonce
  • Januar 2026
  • Prospectus: Link

Histoires de familles de couples franco-allemands de l’après-guerre (1945-1963)

Pour notre premier salon de l'année nous avons choisi un sujet franco-allemand passionnant et jusqu'à présent peu connu. Il s'agit d'histoires de couples binationaux de la « première heure », juste après la fin de la Seconde Guerre mondiale.

Nous avons invité les deux auteurs du livre et sommes heureux de les accueillir à notre salon.
Sylvie Méron-Minuth est professeur de littérature française et de didactique à la Pädagogische Hochschule à Heidelberg,
Christian Minuth était professeur de didactique de la langue française à la Pädagogische Hochschule jusqu'en 2018. 

Leur livre nous donne une vision d'ensemble sur les années grises entre la fin de la Seconde Guerre et le Traité de l'Elysée (1963) et nous permet de comprendre comment l'ennemi héréditaire a pu, peu à peu, devenir l'ami.

Les auteurs ont fait des interviews pendant des années, écouté des confidences, enregistré des souvenirs pour présenter les histoires touchantes, intéressantes, parfois tristes de Mauricette et Heinrich (devenu Henri), Arlette et Hubert, Géraldine et l'histoire incroyable de ses parents, Alain, Annie et Sylvie, Sandrine.
Quel est le point commun de toutes ces histoires de famille ? Une rencontre et une relation amoureuse dans cette période très dure, celle de la guerre et de l'après-guerre, la recherche d'un lieu sûr et aussi les préjugés qui peu à peu disparaissent.

Soyez les bienvenus à notre salon !

Février 2026

Catherine Gebhardt Bernot
Förderverein Deutsch-Französischer Kultur 

Titre original : Comme s'il n'y avait pas assez de Français ! Sylvie Méron-Minuth, Christian Minuth - Editions MAIA, Paris, 2023


  • Événement: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!
  • Compte-rendu/Carte postale: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!

Mömpelgard oder Montbéliard? – Einfallstor fortschrittlicher Kultur und Politik

  • Vortrag - Salon
  • Oktober 2025
  • Flugblatt: Link

Hegel, Hölderlin und Schelling

Deutsch-Französischer Salon

Wann: Sonntag, 12. Oktober 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.) 
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.


Im Jahr 1397 kam ein kleines Ländchen, das südlich von Belfort in der burgundischen Pforte liegt, durch Heiratspolitik zur Grafschaft Württemberg. In Veröffentlichungen zur württembergischen Geschichte wird es allgemein Mömpelgard genannt. Es hieß aber Montbéliard, denn dort wurde hauptsächlich Französisch gesprochen. Als sich im Mittelalter und in der frühen Neuzeit die nationalen Kulturen bildeten, war das wichtig, denn „die Sprache ist das Haus des Seins", schreibt Martin Heidegger.

Um 1600 war Montbéliard eine Schleuse für humanistische und barocke Literatur aus Frankreich. Dort wurden staatsrechtliche Traktate, aber auch Ritter- und Schäferromane aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, gedruckt und dann in Deutschland verbreitet. Und von 1780 bis 1800 war die württembergische Exklave Einfallstor aufrührerischer Gedanken. Studenten brachten von Montbéliard Ideen der französischen Revolution nach Tübingen und ins dortige Stift, wo diese von der Obrigkeit misstrauisch beobachtet und unterdrückt wurden. Aber viele Studenten griffen die Gedanken ihrer Kommilitonen aus Montbéliard begierig auf; nicht zuletzt die später berühmten Dichter und Philosophen, Hölderlin, Hegel und Schelling, die zu dieser Zeit in Tübingen studierten.

Einführung und Moderation: Ralf Kröner


  • Bericht/Postkarte: Mömpelgard oder Montbéliard? – Einfallstor fortschrittlicher Kultur und Politik
  • Fakten: Mömpelgard oder Montbéliard?

Mömpelgard oder Montbéliard? – Einfallstor fortschrittlicher Kultur und Politik

  • Bericht
  • Oktober 2025
  • Flugblatt: Link

Am 12. Oktober ging es im Salon um die große Ausstrahlung nach Württemberg, die das kleine Städtchen Montbéliard an der burgundischen Pforte hatte, das 450 Jahre zum „Ländle“ gehörte. Daran Schuld waren vor allem Studenten von dort, die in Tübingen studierten. Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie zu „Keimträgern“ revolutionärer Ideen. Wahrscheinlich infizierten sie nicht zuletzt Hegel, Hölderlin und Schelling, die damals in Tübingen studierten.


  • Rundbrief Nr 30
  • Veranstaltung: Mömpelgard oder Montbéliard? – Einfallstor fortschrittlicher Kultur und Politik
  • Fakten: Mömpelgard oder Montbéliard?

Mömpelgard oder Montbéliard?

Details
Von: Ralf Kröner
  • Vortragstext
  • Oktober 2025
  • Flugblatt: Link

Vor 80 Jahren endete der 2. Weltkrieg und es begann eine Zeit des friedlichen Zusammenlebens von Franzosen und Deutschen, vielleicht sogar der Freundschaft - darüber kann man diskutieren. Aber auch nur Frieden ist schon viel, wenn man die deutsch-französische Geschichte betrachtet - im Grunde beginnt sie ja mit der Aufteilung des fränkischen Reichs im Jahr 843. In den 1100 Jahren bis 1945 herrschten vor allem Konkurrenz, Kampf, Krieg, Besatzung, Annektion, Niederlage und demütigende Friedensbedingungen zwischen beiden Ländern.

Aber Geschichte von Nachbarn ist glücklicherweise immer auch mehr als Machtpolitik, nämlich gegenseitige Beeinflussung im Alltag. Und die kann man am Beispiel Montbéliard-Württemberg sehr schön studieren.

 

Montbéliard liegt an der burgundischen Pforte, also in der Landschaft, die Elsass und Burgund verbindet. Durch geschickte Heiratspolitik gelingt es den Grafen von Württemberg, die kleine Grafschaft an sich zu bringen. Das ist ein längerer Prozess, der um 1400 beginnt und rund 50 Jahre dauert. Teilweise wird das Gebiet von Stuttgart aus regiert, teilweise halten Verwandte der in Stuttgart herrschenden Fürsten dort Hof. Montbéliard ist aber nie ein Teil von Württemberg, sondern sozusagen ein autonomes Gebiet unter der Herrschaft der Württemberger Grafen und Herzöge.

Und ganz wichtig: Mömpelgard heißt es bei württembergischen Beamten, Professoren und Adligen, Montbéliard wird Stadt und Grafschaft von seinen Bewohnern genannt. Dort wird Französisch gesprochen, und weil „die Sprache das Haus des Seins“ ist, wie Martin Hedegger formulierte, ist das natürlich nicht nur eine Aufgabe für gute Dolmetscher, sondern eine Frage des Fühlens und Denkens, der Kultur.

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  • Veranstaltung: Mömpelgard oder Montbéliard? – Einfallstor fortschrittlicher Kultur und Politik
  • Bericht/Postkarte: Mömpelgard oder Montbéliard? – Einfallstor fortschrittlicher Kultur und Politik

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