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Alle Veranstaltungen mit Rückblicken etc...

Hier können Sie alle Artikel dieser Kategorie als Liste finden.

„Mit jedem Greis, der in Afrika stirbt, verbrennt eine Bibliothek!“ – Amadou Hampathe-Bâ und die mündliche Erzähltradition Westafrikas

Details
Andere Blickwinkel
  • Literarischer Vortrag
  • Oktober 2020
  • Von unserem Kooperationspartner organisiert: Ars Narrandi e.V. & Linden-Museum

Wann: Sonntag, 25. Oktober 2020, von 15 bis 17 Uhr
Wo: Linden-Museum-Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart
Eintritt: 8€ (Erm. 5€)
Anmeldung: Tel.: 07112022444, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Due Erzählerin Odile Néri-Kaiser gibt Einblick in das Leben, Werk und Erbe des berühmten Ethnologen Amadou Hamparhe-Bâ, dem großen Botschafter der mündlichen Erzähltraditionen Westafrikas.

Die Botschaft des Ethnologen, Philologen, Philosophen, Diplomaten, Schriftstellers, Weisen und Erzählers ist bis heute aktuell.

Note: Die 19. Auflage der Französischen Wochen im Großraum Stuttgart ursprünglich geplant vom 18.-29. März 2020 findet nun umständehalber in beiden Jahren 2020-2021 statt.


Organisation:

Kooperationspartner:


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2020 - Nr 10.pdf
  • Kurzbericht: Die Veranstaltung hat trotz Corona erfolgreich stattgefunden (ca. 40 Pers.)

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71

Details
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Bericht
  • Oktober 2020

Vor einem Monat haben wir nach einem halben Jahr Pause wieder zu einem Salon eingeladen. Thema war der deutsch-französische Krieg vor 150 Jahren und seine Folgen. Rund 20 Gäste kamen und das anschließende Gespräch verlief sehr lebendig. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Schicksal von Elsass-Lothringen, das nach dem deutschen Sieg Teil des neuen deutschen Kaiserreichs wurde, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung dieses Gebiets dies nicht wollte. Diese Annektierung beeinträchtigte das Verhältnis der beiden Länder nachhaltig, die Folgen prägten die europäische Politik bis weit in das 20. Jahrhundert.


  • Veranstaltung: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71: „Nur Faust, kein Kopf …“
  • Fakten: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71... (kurze Fassung)
  • Nur Faust, kein Kopf – Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71: „Nur Faust, kein Kopf …“

Details
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Vortrag - Salon
  • Oktober 2020

Die Karikatur in der Satirezeitschrift Kladderadatsch vom September 1870
bringt es auf den Punkt:
Die Annexion von Elsaß-Lothringen
dient nicht der Heimholung
deutscher Kulturlandschaften.
Hauptziel ist es, Frankreich zu schwächen

Salon mit zwei Gästen

Wann: Sonntag, 4. Oktober 2020, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


… und doch siegen wir“, schrieb Bismarck im August 1870 an seine Frau. Im Juli 1870 begann der Krieg zwischen Frankreich und den deutschen Ländern unter Führung Preußens. Die Regierungen Preußens und Frankreichs wollten den Krieg, um ihre Vormachtstellung auf dem europäischen Kontinent auszubauen. Und sie bekamen ihn. Frankreich war schlecht gerüstet, und die deutschen Truppen hatten im Grunde keine Taktik. Sie griffen die auf Bergen verschanzten Franzosen frontal an – und siegten unter großen Verlusten, worüber sich selbst Bismarck wunderte.

In unserem Salon wollen wir an die vergessenen Seiten dieser europäischen Tragödie erinnern, bewegende Zeitzeugenberichte und Zeugnisse aus Kunst und Kultur vorstellen.

In der anschließenden Diskussion soll es auch darum gehen, ob es möglich gewesen wäre, den „70er“ Krieg und damit den katastrophalen Lauf der europäischen Geschichte im letzten Jahrhundert zu verhindern.


Kooperationspartner:


  • Rundbrief Nr 10
  • Bericht/Postkarte: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71
  • Fakten: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71... (kurze Fassung)
  • Nur Faust, kein Kopf – Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71

Nur Faust, kein Kopf – Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71

Details
Von: Ralf Kröner
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Vortragstext
  • Mai 2020

Ich hatte im Gymnasium im württembergischen Schorndorf einen im Großen und Ganzen guten und gründlichen Geschichtsunterricht. Ausführlich wurden das 19. Jahrhundert und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts behandelt. Der Deutsch-Französische Krieg von 1870 und 71 kam auch vor, aber ich erinnere mich so daran, dass er als relativ harmlos dargestellt wurde, vor allem als Vorspiel zur deutschen Vereinigung behandelt wurde. Das ist vielleicht verständlich, wenn man bedenkt, was hinterher kam, das Jahrhundert der Katastrophen mit seinen Weltkriegen, Zivilisationsbrüchen, Völkermorden. 

Auf jeden Fall war dies meine Sichtweise, als mich vor einigen Jahren Kollegen aus dem Saarland in ein sympathisches Restaurant nach Frankreich einluden. Es liegt auf einer Anhöhe namens Spicherer Höhen, ungefähr 10 km von der Saarbrücker Innenstadt entfernt. Direkt hinter dem Gasthof ist ein steiler Abhang, an dessen Fuß die Grenze zu Deutschland verläuft.
Die Freude aufs gute französische Essen wurde dann allerdings stark getrübt, als ich den Text las, der auf einem Gedenkstein steht, der dort aufgestellt ist. Am Nachmittag des 6. August 1870 griffen preußische Truppen französische Einheiten an, die auf den Spicherer Höhen lagen. Bis zum Abend gelang es ihnen, die Franzosen aus ihren Stellungen zu vertreiben. Deshalb gibt es in Berlin bis heute die Spichernstraße und eine gleichnamige U-Bahnstation.
Die „heldenhafte“ Erstürmung der Spicherer Höhen war vor allem ein grauenhaftes Gemetzel; wie im Rausch schossen die Gegner erst auf einander und bohrten sich dann im Nahkampf die Bajonette in die Leiber. Innerhalb weniger Stunden wurden 5 000 deutsche und 2 000 französische Soldaten getötet oder verletzt, 2 000 Franzosen gerieten in Gefangenschaft.

Der Deutsch-Französische Krieg war alles andere als harmlos. Er wurde mit äußerster Härte geführt. Nicht nur wurde der Gegner in keiner Weise geschont, auch die eigenen Leute wurden in großer Zahl geopfert. Wobei man wohl feststellen muss, dass zu Beginn des Krieges die deutsche Seite mit ihren Soldaten rücksichtsloser umging als die französische.
Die Franzosen hatten die besseren Gewehre. Ihre 'Chassepots' trafen noch auf 1 200 m Entfernung tödlich, die deutschen Gewehre hatten nur etwa die halbe Reichweite. Dafür war allerdings die preußische Artillerie mit ihren Krupp-Geschützen den französischen Kanonen überlegen und richtete schreckliche Massaker an.
Die Soldaten wurden mit der Eisenbahn an die Front gefahren. Der 70er Krieg war einer der ersten industriellen Kriege, fabrikmäßig geplant, vorbereitet und geführt.

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  • Veranstaltung: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71: „Nur Faust, kein Kopf …“
  • Bericht/Postkarte: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71... (kurze Fassung)

Details
Von: Ralf Kröner
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Fakten
  • März 2020

… liegt 150 Jahre zurück. Ist ein solch lange vergangenes Ereignis heute noch von Interesse? Immerhin stolpert man in deutschen Städten immer wieder über Gedenksteine und sieht Straßennamen, die an die deutschen Siege im „70er Krieg“ erinnern. In keiner größeren deutschen Stadt fehlen bis heute die Sedan-, Wörth-, Metz- oder Weißenburgstraßen.

In Berlin gibt es zusätzlich eine Spichernstraße und eine gleichnamige U-Bahnstation. Spicheren ist eine französische Gemeinde mit heute 3225 Einwohnern im Département Moselle. Sie liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze, 10 km von Saarbrücken entfernt. Am 6. August 1870 gelang es deutschen Truppen, die Franzosen von den Spicherner Höhen zu vertreiben. Es war ein grauenhaftes Gemetzel; wie im Rausch schossen die Gegner erst auf einander und bohrten sich dann im Nahkampf die Bajonette in die Leiber. Am Ende nur eines Nachmittags gab es auf deutscher Seite 5000 Tote, Verwundete und Vermisste, auf französischer Seite 2000. 2000 französische Soldaten wurden gefangen genommen. Genauso grausam ging es in den anderen Schlachten zu, die im August 1870 an der französischen Ost- und Nordgrenze geführt wurden: Weißenburg, Wörth, Metz. Die riesigen Verluste waren selbst der deutschen Führung unheimlich. König Wilhelm von Preußen schrieb in einem Tagesbefehl, man möge in Zukunft „dieselben Erfolge mit geringeren Opfern erreichen“.

Auf französischer Seite wirkte die deutsche Artillerie verheerend, die mit ihren Krupp-Geschützen den französischen Kanonen überlegen war. Dagegen hatte die französische Armee die besseren Gewehre. Sie trafen über 1200 m tödlich, die deutschen hatten nur die halbe Reichweite. Zum ersten Mal wurden die Soldaten mit der Eisenbahn an die Front gefahren. Der 70er Krieg war der erste industrielle Krieg, fabrikmäßig geplant, vorbereitet und geführt. Menschen wurden zu Material und von technokratischen Generalstäben „verheizt“, die sich gleichwohl vormodernen Ehrbegriffen verpflichtet fühlten.

Einige Historiker sind der Überzeugung, dass der Krieg gegen Napoleon III. und sein korruptes System unvermeidlich war, vor allem da in Deutschland die Vereinigung auf der Tagesordnung stand, die die französische Seite zu verhindern suchte. Aber ob die deutsche Vereinigung wirklich nur durch Krieg zu erreichen war, ist doch fraglich. Darüber müsste man erneut diskutieren.

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  • Rundbrief Nr 09
  • Veranstaltung: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71: „Nur Faust, kein Kopf …“
  • Bericht/Postkarte: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71

Französiche Literatur, spielerisch

Details
Die klassische fr. Kultur
  • Literarische Spiele - Salon
  • Februar 2020
  • Flugblatt: Link

Wann: Sonntag, 2. Februar 2020, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


In unserem Februar-Salon wollen wir gemeinsam mit unseren Gesprächsgästen und dem Publikum eine spielerische Entdeckungsreise in die französische Literatur (Prosa und Poesie) unternehmen, aber ohne Quiz: Stile erkennen und nachmachen, Inspiration nach großen Texten zeigen...

Gespielt wird auf Deutsch, aber die Texte werden auch im französischen Original vorgelesen. Das Publikum ist teilweise eingeladen mitzuspielen.

Schon jetzt können wir die Courage unserer drei Gesprächsgäste loben; sie machen mit, obwohl sie noch nicht genau wissen, welche Aufgaben sie erwarten. Es sind:

Cathy Nzimbu Mpanumpanu vom Unterstützerverein für den Kongo Ndwenga
die Erzählerin Odile Néri-Kaiser
der Journalist Dr. Peter Hölzle

Moderation: Nicolas Rist
Spielerklärung: Jörg Rössig

Lesen Sie auch als Fakt unsere kleine Geschichte der literarischen Spiele, sowie Einzelheiten über die verschiedene Spiele und ihre Ergebnisse unten als Links.


Kooperationspartner:


  • Rundbrief Nr 08
  • Bericht/Postkarte: Ergebnis der literarischen Spiele
  • Fakten: Eine kleine Geschichte der literarischen Spiele

Ergebnis der literarischen Spiele

Details
Die klassische fr. Kultur
  • Bericht
  • Februar 2020

In unserem Februar 2020 Salon im Kulturzentrum Merlin haben wir etwas Neues probiert, ein literarisches Spiel.

Auf dem Podium waren Cathy Nzimbu Mpanumpanu vom Unterstützerverein für den Kongo, Ndwenga, die Erzählerin Odile Néri-Kaiser und der Journalist Dr. Peter Hölzle. Die literarischen Spiele wurden von Nicolas Rist moderiert.

Die Texte wurden auf Deutsch und Französisch vorgestellt.

Die erste Aufgabe bestand darin, Autor und Quelle eines Textes zu erraten. Die Lösung war der Roman Bel Ami von Guy de Maupassant.

Dann mussten die Podiumsgäste ein Gedicht nach Anweisung nachschreiben. Das Originalgedicht war Il pleure dans mon cœur von Paul Verlaine.
Schließlich hatten die Podiumsgäste Anfang und Ende des Romans Madame Bovary von Gustave Flaubert neu erfunden. Das Original wurde unter diese drei Texte gemischt und nun musste erraten werden, welcher Text der richtige war. Das Publikum riet zwar öfter fast richtig - nur, knapp daneben ist eben auch vorbei.

Aber die richtigen Lösungen waren gar nicht das Entscheidende. Viel wichtiger war, dass die Podiumsgäste mit dem allerdings noch recht überschaubaren Publikum eine sehr lebendige Diskussion über französische Literatur geführt haben.

Wir nehmen das als Ermutigung und denken über eine Fortsetzung nach.


  • Rundbrief Nr 09
  • Veranstaltung: Französiche Literatur, spielerisch
  • Fakten: Eine kleine Geschichte der literarischen Spiele

Eine kleine Geschichte der literarischen Spiele

Details
Von: Nicolas Rist
Die klassische fr. Kultur
  • Fakten
  • Januar 2020
  • Flugblatt: Link

Nach vielen ernsten Themen in unseren Salons wollen wir uns mit unseren Gästen und dem Publikum amüsieren, uns mit Literatur amüsieren! Ist das überhaupt erlaubt? Literatur ist eine Herausforderung, eine Bereicherung, aber auch eine unglaubliche Quelle von Spaß und Vergnügen. In Radio France wird schon länger mit Literatur gespielt, nun versuchen wir, das Beste davon zu importieren … .

Wie sind wir darauf gekommen? Machen wir mal eine kleine Reise in die Geschichte zwischen Literatur und Humor:

Der große Vorreiter war natürlich der Dichter der Renaissance, Francois Rabelais, so lustig und so tief. Ein bisschen später kommen wir zu Voltaire und dabei zu Versailles. Der Film «Ridicule – Von der Lächerlichkeit des Scheins» von Patrice Leconte zeigt, wie dort in der Monarchie die Literatur eine andere Art von Duell ermöglichte, weniger tödlich, aber nicht weniger grausam als die Duelle mit dem Degen.

Im neunzehnten Jahrhundert gab es mit Jules Renard, Alfred Jarry und Alphonse Allais große Schriftsteller, die Freude an absurdem Humor hatten, es folgten ihnen Tristan Bernard und Sacha Guitry.

Im zwanzigsten Jahrhundert wurde die Literatur dann regelrecht durchgeschüttelt: Erst Dada, das die Literatur als Reaktion auf den ersten Weltkrieg und seine Millionen Toten regelrecht explodieren ließ, und kurz danach die Surrealisten, die die Rationalität auf den Kopf stellten. Damals gab es dann natürlich noch andere, die mit weniger spektakulären Mitteln Neues geschaffen haben. Ich möchte an der Stelle Raymond Roussel erwähnen, der Bücher nach bestimmten Regeln geschrieben hat: Ein Satz am Anfang, ein Satz am Ende, der fast identisch klingt, und nun blieb nur noch die Aufgabe, dazwischen ein Buch zu schreiben…

Regeln als systematische Mittel des Schreibens explodieren nach dem Krieg. 1960 gründeten Raymond Queneau und François Le Lionnais das «Oulipo» (ouvroir de littérature potentielle – Öffner der potenziellen Literatur). Bald werden viele andere Schriftsteller dazu kommen, der berühmteste ist ganz klar Georges Perec, der sich selbst besonders zahlreiche und schwierige Herausforderungen gestellt hat: sein bekanntestes Werk ist «La disparition», das vom Rätsel des Verschwindens des «e» erzählt, und selber komplett ohne diesen Buchstaben geschrieben ist. Viele Spiele werden im „Oulipo“ entwickelt. Ein Klassiker ist dabei die «S+7 Methode», dabei wird in einem Text jedes Substantiv durch das im Wörterbuch siebte folgende Substantiv ersetzt.

Das war auch der Ursprung einer Kultsendung im Radio: In «Des papous dans la tête» haben Schriftsteller allein oder gemeinsam Texte nach verschiedenen Regeln geschrieben, und gelegentlich haben sie auch gegeneinander gespielt.

Mehr schreibe ich nicht, um nicht zu viel zu verraten ... auf jeden Fall werden wir mutige Gäste haben, die selber schreiben und die sogar versuchen, das Publikum in die Irre zu führen und dadurch ihr Gefühl für die französische Literatur testen werden. Lassen Sie Sie überraschen!

Januar 2020

Nicolas Rist


  • Rundbrief Nr 08
  • Veranstaltung: Literarische Spiele mit der klassischen französischen Literatur
  • Französiche Literatur, spielerisch
  • Bericht/Postkarte: Literarische Spiele mit der klassischen französischen Literatur

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