

Von 31.05 bis 03.06.22 fahren Schülerinnen und Schüler aus Stuttgart, Tübingen und Darmstadt zum Gegenbesuch nach Frankreich in die Provinz Béarn, wo sich das Internierungslager Gurs befand. Sie treffen die französischen Jugendlichen wieder, die im Herbst 2021 in Stuttgart und Tübingen waren. Gemeinsam besuchen sie das Lager Gurs und setzen ihre Diskussionen fort.
Welche Spuren hinterlässt das Leiden und der ungerechte Tod der tausenden Unschuldigen von Gurs? Welche Lehren ziehen wir aus diesen Ereignissen? Und werden wir in der Lage sein zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt? Wie soll die Zukunft der Erinnerung gestaltet werden?
Link zum Bericht des Gymnasiums
Film: „Journal de Gurs: Wie wir erinnern wollen“
Kooperationsprojekt: FDFK – Château d’Orion – Freundeskreis Château d’Orion.
Kooperationspartner:

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Wann: Sonntag, 29. Mai 2022, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Albert Camus Roman La Peste ist während der ersten Monate der Corona-Pandemie in Frankreich und auch in Deutschland wieder viel gelesen worden. Das Buch war 1947 gleich nach seinem Erscheinen ein großer Erfolg. Es ist die Geschichte des Kampfes der Menschen gegen die Pest, die in Oran (Algerien) plötzlich ausgebrochen ist. So beginnt der Roman: „Les curieux événements qui font le sujet de cette chronique se sont produits en 194., à Oran“ (die denkwürdigen Ereignisse, die Gegenstand dieser Chronik sind, geschahen 194., in Oran).
Catherine Gebhardt-Bernot stellt den Roman auf Französisch und Deutsch vor - in seinem historischen Zusammenhang und zieht dann Verbindungslinien zur Covid-19 Pandemie.
Kooperationspartner:![]()
Als mich Soheyla Mielke gefragt hat, ob ich etwas unter der Überschrift: „Doch! Das Gute liegt so nah“, machen möchte, also unter dem Motto des Sommerprogramms der Volkshochschule Unteres Remstal, dachte ich, dass das Nahe, also das Remstal, und das Gute – für mich nicht zuletzt Frankreich - zusammenpassen könnten.
Warum ist für mich Frankreich „das Gute“? Nun, Frankreich spielte und spielt für mich durch verschiedene familiäre Verbindungen eine wichtige Rolle. Meine Mutter war sehr frankophil und meine Schwester lebt in Paris und hat dort Kinder und Enkelkinder. Dann engagiere ich mich seit Langem im Stuttgarter Förderverein Deutsch-Französischer Kultur. Der Verein hat das Ziel, zum Kulturdialog zwischen dem französisch- und dem deutschsprachigen Raum beizutragen und dadurch das gegenseitige Verständnis zu verbessern. Auf jeden Fall ist es immer ein Vergnügen, französisches Essen und Trinken, Kultur und Literatur kennen zu lernen und dabei auch anderen den Zugang dazu zu ermöglichen.
Ich stelle immer wieder fest, dass viele Deutsche - und das gilt auch für viele Franzosen - nur wenig über ihre Nachbarn auf der anderen Seite des Rheins wissen. Das liegt sicher an mangelnden Sprachkenntnissen - weniger als 20% der französischen und der deutschen Schüler lernen die jeweils andere Sprache. Ich denke aber, dass noch einschneidender ist, dass sich Franzosen und Deutsche seit der gemeinsamen Zeit im Fränkischen Reich sehr verschieden entwickelt haben. Dadurch entstehen Missverständnisse, Unverständnis, Distanz. Ich bin allerdings überzeugt davon, dass Europa nur gedeihen kann, wenn das deutsch-französische Verhältnis gut ist. Das geht aber nur, wenn man sich kennt. Und sich kennen, heißt ja nicht zuletzt, die Geschichte des anderen kennen.
Kurs 22F10035 im VHS Unteres Remstal
Wann: Montag, den 16. Mai 2022 von 20 bis 22 Uhr
Wo: Kleinheppach, Schulstr. 11, Dorfgemeinschaftshaus, 71404 Korb
Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich wegen begrenzter Platzzahl
Der Schorndorfer Karl Friedrich Reinhard wurde 1799 französischer Außenminister. Der berühmte französische Politiker Talleyrand nannte ihn das Geschenk „Tübingens an Frankreich“, da Reinhard dort studiert hatte. Aber eigentlich war er ja ein Geschenk des Remstals. Die Beziehungen dieses Kerngebiets Württembergs zu Frankreich waren vielfältig: so wurden z.B. französische Weinsorten schon im Mittelalter erfolgreich im Remstal angebaut. Später wurde das Remstal öfter von französischen Truppen heimgesucht, aber es gab eben auch einen fruchtbaren Austausch und gibt ihn bis heute.
Kursleiter: Ralf Kröner
Organisation:
Kooperationspartner:

Wann: Sonntag, 27. März 2022, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Corona: 2G
Wer kann einen großen Autor, eine große Autorin erkennen, wer kann ihn oder sie so imitieren, dass die Zuschauer*innen die Fälschung nicht erkennen?
Inspiriert durch die Kultsendung in France Culture „Des Papous dans la tête“ unternehmen wir mit drei Mitspielern auf der Bühne und dem Publikum eine Entdeckungsreise in die französische Literatur. Gespielt wird auf Deutsch, aber die Texte werden auch im französischen Original präsentiert.
Zuerst muss aufgrund von Stil und Inhalt eines Textes der Autor erraten werden. Dann erfinden die Mitspieler Anfang und Ende eines berühmten Romans, der Originaltext wird daruntergemischt und das Publikum muss raten. Schließlich schreiben die Podiumsgäste ein Gedicht in der Struktur eines berühmten Vorbilds.
Unsere Mitspieler auf der Bühne sind: der Journalist Dr. Peter Hölzle, Alexis Savier und Charles Thin
Moderation: Nicolas Rist, unterstützt von Jörg Rössig
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Theatralische Lesung für Kinder ab 8 Jahren
Sprache: französisch
Wann: Freitag, 25. März 2022, ab 15 Uhr
Wo: Institut français Stuttgart, Schlossstraße 51
Eintritt: frei, Spende möglich
Was macht einen Held? In „die Legende der Jahrhunderte“ (la légende des siècles), Victor Hugo erforscht für uns gleichzeitig die Geschichte, die Mythologie und die Religion: Superhelden und Monster, Sklaven und Tyrannen, Waisenkinder und arme Fischer, oder sogar Gott und Satan! Überall der Kampf von Gut gegen Böse ermöglicht einer anderen Art von Heldentum zu erscheinen, und falls die Guten manchmal dabei sterben, gewinnen sie immer auf ihre Weise…
Nicolas Rist liest und spielt alle Figuren der vielfältigen Gedichten und die Kinder sollen herausfinden, welche davon der Held ist und warum.
Kooperationspartner:

Le mariage de Roland

Aide offerte à Majorien, prétendant à l'Empire