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Salons

Salon de Mme Geoffrin
par Anicet Charles Gabriel Lemonnier

Der Förderverein Deutsch-Französischer Kultur lädt alle zwei Monate zu einer Matinee ein, im Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart-West (S-Bahn Haltestelle Schwabstraße). Croissants und Getränke können bestellt werden.

Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Gesellschaft leisten kurze, aktuelle und auch kontroverse Beiträge. Anschließend hat das Publikum das Wort, Gespräche untereinander und mit den Gästen stehen im Vordergrund.

Sie können lesen, wie die Erfinder unseren Salons, Barbara Mors-Stammler (hier) und Nicolas Rist (hier) ihre Vorstellungen darstellen.

Hier können Sie alle Salons als Liste finden.

Deutschunterricht in Frankreich und Französischunterricht in Deutschland

Details
Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
  • Bericht
  • Februar 2019
  • Veranstaltung: Die Sprache der Anderen: Sprachunterricht im Nachbarland

Am 3. Februar ging es in unserem Dt.-frz. Salon um die Sprache der Anderen. Erika Adouard vom Lycée International des Pontonniers aus Straßburg, Marlene Abele-Lins vom Neuen Gymnasium Leibniz in Stuttgart-Feuerbach und die Sprachwissenschaftlerin Brigitte Laguerre diskutierten mit dem Publikum darüber, warum nur knapp 18 % der deutschen Schüler Französisch und 16 % der französischen Schüler Deutsch lernen, und wie man das ändern kann.


  • Fakten: Deutschunterricht in Frankreich und Französischunterricht in Deutschland

Deutschunterricht in Frankreich und Französischunterricht in Deutschland

Details
Von: Ralf Kröner
Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
  • Fakten
  • Januar 2019
  • Veranstaltung: Die Sprache der Anderen: Sprachunterricht im Nachbarland

Neuer Elysée-Vertrag oder auch Aachener Vertrag

Deutschland und Frankreich gelten als Motoren Europas. Aus diesem Grund ist eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen von großer Bedeutung.

Am 22.1.2019 wurde der neue Elysée-Vertrag oder auch Aachener Vertrag von Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron unterzeichnet. Mit diesem Vertrag soll die Zusammenarbeit Frankreichs und Deutschlands auf verschiedenen Ebenen erneuert und gefestigt werden. Dabei ist auch der Erwerb der Sprache des Nachbarn ein wichtiger Punkt:

Kapitel 3 Kultur, Bildung, Forschung und Mobilität, Artikel 10:

„Beide Staaten führen ihr Bildungssysteme durch die Förderung des Erwerbs der      Partnersprache (...und) durch Erhöhung der Zahl der Schülerinnen, Schüler und       Studierenden, die die Partnersprache erlernen, (…) enger zusammen.“ (Bundesregierung, 19.010.2019 (1))

Damit haben sich Frankreich und Deutschland große Ziele gesetzt. Doch wie sieht die Realität aus?


Deutschunterricht in Frankreich

  • 1953 lernten 53% der französischen Schüler Deutsch.
  • 2000 besuchten nur noch ca. 18% der französischen Schüler einen Deutschunterricht (euractiv, 10.10.2014, (2))
  • Und im Schuljahr 2016/2017 belief sich die Zahl sogar nur noch auf 15,7% (schule bw, 2018 (3))

  • Dagegen lernten im Schuljahr 2014/15 ca. 46% der französischen Schüler Spanisch (euractiv).
  • Laut schule bw waren es im Schuljahr 2016/17 sogar 57%.
  • Auseinandersetzung wegen der „classes bilangues“.

Deutsch kann in diesen doppelsprachigen Klassen in der Mittelstufe, dem Collège,   parallel zu Englisch gelernt werden. Seit dem Schuljahr 2016/2017 wurde der Deutschunterricht in den classes bilangues gekürzt. Statt ab der 5 ème (6. Klasse)        3 Stunden in der Woche, wird Deutsch dort nun erst ab der 7.Klasse (4ème) für nur 2 ½ Stunden wöchentlich angeboten (Saarbrücker Zeitung, 14.09.2106 (4))


Französischunterricht in Deutschland

Weiterlesen …

Malentendus – Missverständnisse und Fettnäpfchen

Details
Thema: Fr. und De. mal anders
  • Vortrag - Salon
  • Dezember 2018
  • Flugblatt: Link

Salon mit einem Hauptgast
mit Cathérine Gebhardt-Bernot, Dolmetscherin und Dozentin

Wann: Sonntag, 2. Dezember 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: im 2. Stock des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


Manchmal wird die Verständigung schwierig, weil wir einen französischen Ausdruck falsch benützen oder eine Redewendung nicht richtig verstanden haben.

Beispielsweise wird in vielen Branchen in Deutschland mittlerweile das englische Wort Trainee für Praktikantin(in) verwendet; aber wie peinlich, wenn sich eine junge Frau in einer französischen Runde vorstellt und sagt, „je suis une traînée“. Das heißt nämlich etwas ganz anderes! Wer die Sprache nicht genau beherrscht, kann Verwechslungen und auch unerwünschte  Lacherfolge erzeugen.

Catherine Gebhardt-Bernot bietet Sprachspiele und Rätsel an, um die Besucher für das Thema zu sensibilisieren und vergnügliche und  ernste Gespräche anzuregen.


Kooperationspartner:


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2018 - Nr 02.pdf

Der Salon als Ort der Begegnung

Details
Von: Barbara Mors-Stammler
Thema: Vereinsleben
  • Vereinsleben
  • November 2018

Die  Idee,  einen Salon  als  Ort  der  Begegnungen  zu  gründen,  kam  mir  bei  der Fahrt  mit  der  Straßenbahn  und  der  damit  verbundenen  Beobachtung,  dass  die meisten Fahrgäste einen Kopfhörer aufhatten. Sie hatten wohl  keine Absicht, mit anderen  Mitreisenden  ins  Gespräch  kommen  zu  wollen,  denn  der  Zauberkasten Smartphone  schien  alle  sozialen  Bedürfnisse  zu  befriedigen.  Und  doch  scheint dieser Form der Konversation etwas zu fehlen, denn seit einigen Jahren erlebt der Salon geradezu eine Renaissance.

Salon der Mme Geoffrin
(Anicet Charles Gabriel Lemonnier)

Er  ist  ein  Treffpunkt  von  kontaktsuchenden  Menschen,  die  Kommunikation  auf höherer  Ebene  schätzen  und  in  privater  Atmosphäre  bei  Speisen  und  Getränken die Kultur mitgestalten wollen.

Der Salon entstand im 17. Jahrhundert vor allem in Frankreich in einer Zeit, in der bereits die Adelsgesellschaft als einziger Mittelpunkt zu bröckeln begann. Die reich gewordene  Bourgeoisie schuf Orte der Begegnung, vor allem auf dem Gebiet der Literatur und der Geisteswissenschaften. Sie  war  auf  der  Suche  nach  einer  eigenen  Kultur  als  Pendant  zu  einer  höfisch fixierten und im Luxus erstickenden Umgangsform.

Dann kam die Zeit der Aufklärung. Man las Montesquieu und Rousseau: der Salon wurde    Drehscheibe    der    philosophischen    und    politischen    Kultur    –    ein gesellschaftlicher   Treffpunkt   auf   europäischer   kosmopolitischer   Ebene   für Lesungen, Diskussionen und musikalische Veranstaltungen.

Der  Salon war eine  Erfindung  meist adliger Frauen,  die  neben der Gestaltung des privaten gastgebenden  Rahmens auch die  kulturellen Inhalte bestimmten. Bekannt sind  bis  heute  die  Salons  der  Mme.  de  Scudéry,  der  Mme.  Rambouillet  und  von Ninon de Lenclos. Einen  tiefen Einblick in diese Welt findet man hundert Jahre  später im  Werk  von Marcel  Proust  bei  der  Beschreibung  des  Salons  der  Mme.  Verdurin  und  der  Welt der Guermantes.

Wir  sind  überzeugt,  dass  auch  in  der  digitalen  Welt  das  traditionelle  Miteinander nicht ausgelassen werden sollte.
Daher versuchen wir, einen Ort zu schaffen, an dem Altes und Neues in einer alten Form behandelt werden, und dem wir den Namen „Salon“ gegeben haben.

November 2018

Barbara Mors-Stammler


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2018 - Nr 02.pdf

Neuigkeiten von der Front 1914-1918

Details
Thema: Gemeinsame Geschichte: von K. zu F.
  • Bericht
  • Oktober 2018
  • Veranstaltung: Nouvelles du Front – Deutsche und französische Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg

   

Am 14. Oktober hat Cathérine Gebhardt-Bernot in unserem Salon „Nouvelles du front – Neuigkeiten von der Front“ vorgestellt: Bilder und Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg, und zwar aus französischer Sicht. Durch die Briefe, die alle aus der Zeit um Weihnachten 1914 stammen, wird offenbar, dass schon ein knappes halbes Jahr nach Kriegsbeginn Kriegsmüdigkeit unter den einfachen Soldaten herrschte und eine große Bereitschaft, sich mit dem Feind zu verbrüdern – und zwar auf beiden Seiten der Front.

Über 30 Besucher waren zu diesem Salon gekommen. Die anschließende lebendige Diskussion ergab, mit welchen brutalen Methoden die Militärführungen erreichten, dass danach noch fast 4 Jahre weitergekämpft werden musste und Millionen Soldaten getötet und verletzt wurden. An den poilus, den einfachen französischen Soldaten, und den niederen Dienstgraden auf deutscher Seite lag es nicht. Aber sie mussten gehorchen und konnten bis zum Herbst 1918 den Lauf der Dinge nicht ändern.


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2018 - Nr 02.pdf

Nouvelles du Front – Deutsche und französische Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg

Details
Thema: Gemeinsame Geschichte: von K. zu F.
  • Vortrag - Salon
  • Oktober 2018
  • Flugblatt: Link

Salon mit einem Hauptgast im Rahmen der Französischen Wochen 2018
mit Cathérine Gebhardt-Bernot

Wann: Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


Vor hundert Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. 4 Jahre und vier Monate dauerte er. Während dieser schrecklichen Jahre schrieben die „Poilus“, die einfachen französischen Soldaten, verzweifelte, traurige, manchmal auch hoffnungsvolle Briefe an ihre Familien.

Aus einem Brief von G. Morillon im Dezember 1914: „Vorgestern haben sich Deutsche und Franzosen die Hände in den Schützengraben gereicht … Zwei Tage lang. Unglaublich, sage ich Euch …“. Gervais Morillon ist 1915 in Nordfrankreich gefallen.

Im Rahmen der französischen Wochen stellt Cathérine Gebhardt-Bernot französische Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg mit deutscher Übersetzung vor und zeigt historische Fotos.

Nach der Präsentation hat das Publikum das Wort. Gespräche untereinander und mit Cathérine Gebhardt-Bernot stehen im Vordergrund.


Kooperationspartner:


  • Bericht/Postkarte: Neuigkeiten von der Front 1914-1918
  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2018 - Nr 01.pdf

Den politischen Hass überwinden – Das Beispiel Frankreich-Deutschland

Details
Thema: Gemeinsame Geschichte: von K. zu F.
  • Postkarte
  • Juli 2018
  • Flugblatt: Link
  • Veranstaltung: Den politischen Hass überwinden – Das Beispiel Frankreich-Deutschland

Mit ca. 15 Teilnehmern wird der 3. Salon als erfolgreich angesehen.


  • Kurzbericht: Mit ca. 15 Teilnehmern wird der 3. Salon als erfolgreich angesehen.

Den politischen Hass überwinden – Das Beispiel Frankreich-Deutschland

Details
Thema: Gemeinsame Geschichte: von K. zu F.
  • Podiumsdiskussion - Salon - „Hass“ Veranstaltungswoche
  • Juli 2018
  • Flugblatt: Link

Salon mit zwei Hauptgästen

mit Simone Rist, Schauspielerin, Regisseurin und Autorin aus Paris,
und Dr. Peter Hölzle, Journalist und profundem Frankreichkenner aus Stuttgart

Wann: Sonntag, 1. Juli 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden


Offenbar ist die deutsch-französische Versöhnung ja ein schönes Beispiel dafür, dass es möglich ist, den Hass zu besiegen. Aber wie nachhaltig und belastbar ist die daraus entstandene Freundschaft heute?

In ihrer Performance ‚Die zwei Agathen – Hass und Widerstand’ stellt Simone Rist die Frage, wie der Hass in die Herzen der Menschen kommt und wie er überwunden werden kann. Das wird auch das Thema des Salons am Sonntagvormittag sein. Offenbar ist die deutsch-französische Versöhnung ein schönes Beispiel dafür, dass es möglich ist, den Hass zu besiegen. Aber wie nachhaltig und belastbar ist die daraus entstandene Freundschaft heute wirklich?

Nachdem die beiden Gäste ihre Positionen dargelegt haben, hat das Publikum das Wort. Gespräche untereinander und mit den Gästen stehen im Vordergrund.


Kooperationspartner:


  • Bericht/Postkarte: Den politischen Hass überwinden – Das Beispiel Frankreich-Deutschland

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