



Anfang Februar hat das Ehepaar Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth (Pädagogische Hochschule Heidelberg) ihr Buch vorgestellt: “Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! - Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit (1945 – 1963)”.
Sie haben Jahre lang recherchiert, Interviews geführt und Lebensgeschichten gesammelt. Sie präsentierten spannende und rührende Lebensgeschichten von binationalen Paaren der Nachkriegszeit.
Der Zuspruch für unseren Salon war sehr gut und die Diskussion war lebendig, was vielleicht auch daran liegt, dass es in Stuttgart recht viele Paare gibt, die in einer ähnlichen Situation sind.
Das Buch ist im Verlag Springer Fachmedien erschienen, Wiesbaden, 2024, Preis 32,99 €.
Die französische Version « Comme s´il n´y avait pas assez de Français ! Histoire de familles de couples franco-allemands de l´après-guerre (1945-1963) » wurde 2023 bei der Editions MAïA, Paris, 2023, verlegt. Preis 20 €.


Wir haben ein ganz besonderes deutsch-französisches Thema für unseren nächsten Salon: Geschichten von „binationalen „Paaren „der ersten Stunde“ nach dem Zweiten Weltkrieg.
Wir haben die beiden Autoren des Buches eingeladen und freuen uns bei unserem ersten Salon des Jahres dieses spannende Thema vorzustellen.
Sylvie Méron-Minuth ist Professorin für Romanistik und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg.
Christian Minuth war bis 2018 Professor für Didaktik der französischen Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule.

Ihr Buch „Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause“ gibt uns einen Einblick in die grauen Jahre zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Elysée Vertrag (1963) und lässt uns verstehen, wie sich der Übergang vom Feindbild zum Freundbild vollzogen hat.
Die beiden Autoren haben Jahre lang recherchiert, Interviews durchgeführt, Lebensgeschichten gesammelt. Sie präsentieren spannende, rührende, manchmal traurige Geschichten deutsch-französischer Paare: Mauricette und Heinrich (Henri geworden), Arlette und Hubert, Géraldine und die unglaubliche Geschichte ihrer Eltern, Alain, Annie und Sylvie, Sandrine.
Was verbindet diese Familiengeschichten? Die Liebe in einer harten Kriegs- und Nachkriegszeit, die Suche nach einem sicheren Ort und nach Frieden und die Überwindung der Vorurteile.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Februar 2026
Catherine Gebhardt Bernot
Förderverein Deutsch-Französischer Kultur
Auf dem Büchertisch: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! Von Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth, Springer Fachmedien, Wiesbaden, 2024.
Pour notre premier salon de l'année nous avons choisi un sujet franco-allemand passionnant et jusqu'à présent peu connu. Il s'agit d'histoires de couples binationaux de la « première heure », juste après la fin de la Seconde Guerre mondiale.
Nous avons invité les deux auteurs du livre et sommes heureux de les accueillir à notre salon.
Sylvie Méron-Minuth est professeur de littérature française et de didactique à la Pädagogische Hochschule à Heidelberg,
Christian Minuth était professeur de didactique de la langue française à la Pädagogische Hochschule jusqu'en 2018.

Leur livre nous donne une vision d'ensemble sur les années grises entre la fin de la Seconde Guerre et le Traité de l'Elysée (1963) et nous permet de comprendre comment l'ennemi héréditaire a pu, peu à peu, devenir l'ami.
Les auteurs ont fait des interviews pendant des années, écouté des confidences, enregistré des souvenirs pour présenter les histoires touchantes, intéressantes, parfois tristes de Mauricette et Heinrich (devenu Henri), Arlette et Hubert, Géraldine et l'histoire incroyable de ses parents, Alain, Annie et Sylvie, Sandrine.
Quel est le point commun de toutes ces histoires de famille ? Une rencontre et une relation amoureuse dans cette période très dure, celle de la guerre et de l'après-guerre, la recherche d'un lieu sûr et aussi les préjugés qui peu à peu disparaissent.
Soyez les bienvenus à notre salon !
Février 2026
Catherine Gebhardt Bernot
Förderverein Deutsch-Französischer Kultur
Titre original : Comme s'il n'y avait pas assez de Français ! Sylvie Méron-Minuth, Christian Minuth - Editions MAIA, Paris, 2023

Am 14. Dezember war bei Stollen und Weihnachtsplätzchen die politische Lage in Frankreich das Thema. Warum ist es so schwierig, eine handlungsfähige Regierung zu bilden? Entspricht die Verfassung der Fünften Republik noch den heutigen Bedürfnissen? Und wie ist die Stimmung in der Bevölkerung? das Thema brannte den zahlreichen Salon-Gästen unter den Nägeln, die Diskussion war sehr lebendig.


Deutsch-Französischer Salon

Wann: Sonntag, 14. Dezember 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: Frei (um Spenden wird gebeten).
Wir laden unsere Freunde und Förderer zu Stollen und Weihnachtsplätzchen ein, Kaffee kann an der Theke bestellt werden.
Im Salon des Fördervereins Deutsch-Französischer Kultur am 14. Dezember werden wir über die politische Lage in Frankreich diskutieren.
In diesem Jahr ist die dritte Regierung Frankreichs gestürzt worden. Früher gab es in der Assemblée nationale einen linken und einen rechten Block. Jetzt sind die Parteien zersplittert, anscheinend nicht in der Lage eine Regierungskoalition zu bilden.
In der Assemblée nationale sitzen 577 Abgeordnete. Davon gehören 123 zum RN (Rassemblement national, extreme Rechte) und 77 zu La France insoumise (linke Partei von Jean-Luc Mélenchon). Es bleiben immer noch 377 Abgeordnete, die eine Regierungskoalition unterstützen könnten. Jedoch kommt keine stabile Mehrheit zustande. Warum ist es so schwierig?
Sollte die Verfassung der Fünften Republik modernisiert werden? Entspricht die Verfassung der Fünften Republik den heutigen politischen Verhältnissen?
Und welche Auswirkungen hat der Paragraph 49.3 der Constitution, der der Regierung erlaubt, Gesetze ohne Abstimmung im Parlament durchzusetzen, was allerdings ein Misstrauensvotum zur Folge haben kann.
Wie ist die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung? Nur noch 17% der Wähler sind mit der Politik des Präsidenten einverstanden.
Wir freuen uns, Sie/Euch begrüßen zu dürfen.
Einführung und Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot (1. Vorsitzende)
Salon franco-allemand
Quand: Dimanche 14 décembre 2025
Où: Centre culturel Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Entrée: Libre (mais une participation serait la bienvenue). Petits gâteaux de Noël et Stollen vous attendent. Le café peut être commandé au comptoir.
En cette fin d´année notre association Förderverein Deutsch-Französischer Kultur propose un salon de discussion et d´échanges sur la situation politique actuelle en France.
Au cours de cette année trois gouvernements se sont succédé. L´Assemblée nationale n´est pas en mesure de mettre en place une majorité capable de gouverner. Autrefois il y avait un bloc de gauche et un bloc de droite, à présent les blocs sont fracturés en petits partis se méfiant les uns des autres.
577 députés siègent à l´Assemblée nationale. 123 font partie du Rassemblement national (extrême droite) et 77 sont dans la France insoumise, parti de gauche avec lequel le Parti socialiste a pris ses distances. Les 377 autres députés pourraient Instaurer une majorité …
Pourquoi est-il si difficile de s´entendre pour former un gouvernement ?
La constitution de la Vème République devrait-elle être modifiée et modernisée ? Est-ce qu´elle correspond encore au contexte actuel ?
Quels sont les effets de l´article 49.3 de la Constitution qui permet au gouvernement de faire passer en force une loi sans accord de l´Assemblée nationale ?
Comment réagit l´opinion publique ? La popularité d´Emmanuel Macron a considérablement baissé à 17%.
Nous nous réjouissons de vous rencontrer à notre salon.
Présentation : Catherine Gebhardt-Bernot (FDFK)
Am 12. Oktober ging es im Salon um die große Ausstrahlung nach Württemberg, die das kleine Städtchen Montbéliard an der burgundischen Pforte hatte, das 450 Jahre zum „Ländle“ gehörte. Daran Schuld waren vor allem Studenten von dort, die in Tübingen studierten. Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie zu „Keimträgern“ revolutionärer Ideen. Wahrscheinlich infizierten sie nicht zuletzt Hegel, Hölderlin und Schelling, die damals in Tübingen studierten.
Deutsch-Französischer Salon
Wann: Sonntag, 12. Oktober 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Im Jahr 1397 kam ein kleines Ländchen, das südlich von Belfort in der burgundischen Pforte liegt, durch Heiratspolitik zur Grafschaft Württemberg. In Veröffentlichungen zur württembergischen Geschichte wird es allgemein Mömpelgard genannt. Es hieß aber Montbéliard, denn dort wurde hauptsächlich Französisch gesprochen. Als sich im Mittelalter und in der frühen Neuzeit die nationalen Kulturen bildeten, war das wichtig, denn „die Sprache ist das Haus des Seins", schreibt Martin Heidegger.
Um 1600 war Montbéliard eine Schleuse für humanistische und barocke Literatur aus Frankreich. Dort wurden staatsrechtliche Traktate, aber auch Ritter- und Schäferromane aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, gedruckt und dann in Deutschland verbreitet. Und von 1780 bis 1800 war die württembergische Exklave Einfallstor aufrührerischer Gedanken. Studenten brachten von Montbéliard Ideen der französischen Revolution nach Tübingen und ins dortige Stift, wo diese von der Obrigkeit misstrauisch beobachtet und unterdrückt wurden. Aber viele Studenten griffen die Gedanken ihrer Kommilitonen aus Montbéliard begierig auf; nicht zuletzt die später berühmten Dichter und Philosophen, Hölderlin, Hegel und Schelling, die zu dieser Zeit in Tübingen studierten.
Einführung und Moderation: Ralf Kröner