Alle Veranstaltungen mit Rückblicken etc...
Hier können Sie alle Artikel dieser Kategorie als Liste finden.
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Fakten
- Februar 2025
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
Marie-Joseph Bopp wurde 1893 in Schlettstadt im Elsass geboren. Zu diesem Zeitpunkt war das Elsass deutsch und seit dem Frankfurter Vertrag vom 10. Mai 1871 nach der französischen Niederlage Teil des Deutschen Reichs.
1916 wurde Marie-Joseph Bopp Lehrer für Französisch, Latein und Griechisch am Gymnasium Bartholdi in Colmar und nach dem Zweiten Weltkrieg für Deutsch.
Wenige Tage vor der Ankunft der deutschen Truppen in Colmar begann Bopp mit dem Schreiben seines Tagebuchs, das während der Jahre der Annexion zu seinem vertrauten Freund werden sollte. Das Schreiben wurde zu seiner einzigen Waffe.
Überall im Elsass herrschte Panik. Was also tun: Bleiben oder gehen? Als beamteter Lehrer zu bleiben, bedeutete, die Rückkehr des Elsass zum Deutschen Reich zu akzeptieren und sich in den aktiven Dienst des Führers und des nationalsozialistischen Großdeutschlands zu stellen. Zu gehen bedeutete, alles zu verlieren!
Am 17. Juni 1940 marschierten die Deutschen in Colmar ein. Mehr als fünf Jahre lang hält der Lehrer am Bartholdi-Gymnasium in Colmar alles fest, was er erlebt: die kleinen Dinge des Alltags ebenso wie die großen Ereignisse der Zeitgeschichte.
2004 erscheinen seine Erinnerungen im Verlag La Nuée Bleue (Die blaue Wolke). Marie-Joseph Bopp verfügte nämlich in seinem Testament, dass sein Tagebuch erst nach dem Jahr 2000 veröffentlicht werden durfte.
- Bericht/Postkarte: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
- Programm/Unterlagen: Link
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Faits
- Février 2025
- Prospectus: Link
- Événement: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“

Marie--Joseph Bopp naît en Alsace, à Schlettstadt (aujourd’hui Sélestat), en 1893. A cette époque, l'Alsace est allemande et fait partie du Reich depuis le traité de Francfort signé le 10 mai 1871 après la défaite française.
En 1916, Marie-Joseph Bopp devient professeur de français, de latin et de grec au lycée (Gymnasium) Bartholdi de Colmar puis d'allemand après la deuxième guerre mondiale.
Quelques jours avant l'arrivée des troupes allemandes à Colmar, Bopp commence la rédaction d'un journal qui deviendra son confident amical pendant les années de l'annexion. L'écriture devient sa seule arme.
Partout en Alsace, c'est la panique. Alors, que faire : rester ou partir ? Rester, en tant que fonctionnaire-professeur comme Bopp, c'est signer et accepter le retour de l'Alsace au sein du Deutsches Reich et se mettre au service actif du Führer et de la Grande Allemagne Nationale-Socialiste. Partir, c'est tout perdre !
Le 17 juin 1940, les Allemands entrent dans Colmar. Pendant plus de cinq ans, l'enseignant du lycée Bartholdi de Colmar enregistre tout ce qu'il vit : les petites choses de la vie quotidienne comme les grands événements de l'histoire contemporaine.
En 2004, ses mémoires sont publiées aux éditions La Nuée Bleue. Marie-Joseph Bopp avait en effet, par testament, autorisé la publication de son journal uniquement après l'an 2000.
- Compte-rendu/Carte postale: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
- Programme/Document: Link
- Details
- Thema: Die klassische fr. Kultur
- Musikalische Matinee
- Dezember 2024
- Flugblatt: Link
Musikalische Matinee
Wann: Sonntag, 8. Dezember 2024, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Marienkeller, Marienstraße 37, 70178 Stuttgart-Mitte (S-Bahn Haltestelle Feuersee)
Eintritt: 20 € Tageskasse / 10 € für Schüler und Studenten, inklusiv Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck.
Die Stuttgarter Harfenistin Lucia Cericola wird Vitor Diniz-Barbosa (Querflöte) französische Harfenmusik spielen und sich dabei durch eine bekannte internationale „Stimme“ inspirieren lassen.
Präsentiert wird Musik von Bernard Andrés, Georges Bizet, Eugène Bozza, Marcel Grandjany, Camille Saint-Saens und Ravi Shankar.
Lucia Cericola verbindet das Konzert mit einem Ratespiel. Sie geben Hinweise zu den Komponisten und Stücken, und das Publikum muss raten, welches Stück gespielt wird.
Nach dem Konzert besteht Gelegenheit, mit Lucia Cericola, Andrea Wegmann und Vitor Diniz ins Gespräch zu kommen. Es gibt Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck.
Lucia Cericola unterrichtet an der Stuttgarter Musikschule und gastiert als Harfenistin unter anderem beim Südwestrundfunk, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Stuttgarter Kammerorchester. Vitor Diniz-Barbosa hat langjährige und vielfältige Orchestererfahrungen im klassischen Bereich, dazu beschäftigt er sich intensiv mit lateinamerikanischer Musik.
Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot
Und dann wollen wir uns auch ein wenig selbst feiern. Wir haben nämlich eine Auszeichnung bekommen: Die Ehrenmedaille des Élysee-Vertrags, mit der das Engagement für die Freundschaft der beiden Völker und für die europäische Sache geehrt wird.
„Cette médaille honorifique est destinée à distinguer toutes celles et ceux qui se sont engagés en faveur de l´amitié entre nos deux peuples et pour la cause européenne.“
- Bericht/Postkarte: Musik: Französischer Komponisten für Harfe und Querflöte
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2024 - Nr 27.pdf
- Details
- Thema: Die klassische fr. Kultur
- Bericht
- Dezember 2024
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Musik: Französischer Komponisten für Harfe und Querflöte
Im Dezember spielten die Harfenistin Lucia Cericola und der Flötist Vitor Diniz-Barbosa französische Harfenmusik.
Präsentiert wurde Musik von Bernard Andrés, Georges Bizet, Eugène Bozza, Marcel Grandjany, Camille Saint-Saens und Ravi Shankar.


Die Musiker verbanden das Konzert mit einem Ratespiel. Sie gaben Hinweise zu den Komponisten und Stücken, und das Publikum musste raten, welche Stücke gespielt wurden. Die zahlreich erschienenen Gäste waren dabei im Großen und Ganzen erfolgreich.


- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2025 - Nr 28.pdf
- Details
- Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
- Bericht
- Oktober 2024
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Schülergesundheit in Paris

Im Oktober war der Arzt Pascal Revault unser Gast. Revault ist Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt Sozialmedizin und verantwortlich für knapp 5000 Schüler von der Mittelstufe (ab der 5. Klasse) bis zum baccalauréat.
Drei Themen interessieren Revault dabei vor allem:
- Wie hat sich die medizinische Betreuung von Schülern in den letzten 100 Jahren verändert?
- Warum hat sich die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, vor allem der Mädchen, in der letzten Zeit verschlechtert?
- Und warum werden Unterschiede der kognitiven Fähigkeiten der Schüler für die Auslese benutzt, anstatt das Schulsystem selbst in Frage zu stellen?
Seine Schlussfolgerung: Das Schwergewicht der schulischen Bildung ist zu sehr auf „performance“, Leistung und Konkurrenz ausgerichtet.
Seine Forderung: „Gebt den Kindern und Jugendlichen stattdessen die Möglichkeit, sich zu entfalten!“
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2024 - Nr 27.pdf
- Details
- Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
- Gespräch - Salon
- Oktober 2024
- Flugblatt: Link
Deutsch-Französischer Salon mit Pascal Revault
Wann: Sonntag, 20. Oktober 2024, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Marienkeller, Marienstraße 37, 70178 Stuttgart-Mitte (S-Bahn Haltestelle Feuersee)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 5 € für Schüler und Studenten, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern hängt von vielen Faktoren ab: Handelt es sich um Mädchen oder Jungen, wie ist das Klima in der Klasse, in welcher Umgebung wohnt die Familie und und natürlich vor allem, welchen sozialen Hintergrund haben die Eltern? In einer Metropole wie Paris, kann man die verschiedenen Einflüsse, die auf Kinder und Jugendliche einwirken, auf engstem Raum beobachten.
Pascal Revault ist Allgemeinmediziner und hat lange an verantwortlicher Stelle bei verschiedenen Nichtregierungsorganisationen in den Bereichen Umwelt- und Sozialmedizin gearbeitet. Außerdem unterrichtet er an der Universität Paris I im Masterstudiengang nachhaltige Entwicklung – Rechtspflege, Ökologie und Gesundheit. Seit einiger Zeit ist er Schularzt im Nordosten von Paris. Dort ist er für knapp 5000 Schüler ab der 5. Klasse bis zum baccalauréat verantwortlich.
Drei Themen interessieren Revault dabei vor allem: Wie hat sich die Schulmedizin in den letzten 100 Jahren verändert? Warum hat sich die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, vor allem bei den Mädchen, in der letzten Zeit verschlechtert? Und warum werden Verschiedenheiten der kognitiven Fähigkeiten der Schüler für die Auslese benutzt, anstatt das Schulsystem selbst in Frage zu stellen?
Moderation: Ralf Kröner
- Bericht/Postkarte: Schülergesundheit in Paris
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2024 - Nr 26.pdf
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Bericht
- September 2024
Im Rahmen des Festivals Terre et Temps / Erde und Zeit
Mitte September haben wir ein deutsch-französisches Jugendtreffen im Béarn, Nouvelle Aquitaine, in der Nähe von Pau und Gurs in Südfrankreich organisiert und durchgeführt. Dieses Jugendtreffen fand im Rahmen des dortigen Festivals „Terre et Temps - Erde und Zeit“ für Kunst und Kultur und die deutsch-französische Freundschaft mit unserem dortigen Partner Château d’Orion statt.
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Schüler vom Walther-Eucken Gymnasium aus Freiburg trafen sich mit Schüler*innen vom Lycée Louis Barthou in Pau. Sie besuchten gemeinsam das dortige Musée de la Résistance, und diskutierten über ihre jeweiligen Recherche-Ergebnisse zum Widerstand in Deutschland und Frankreich während des Zweiten Weltkriegs. | |
| Die Schüler aus Freiburg stellten außerdem ihre Graphic Novel (BD) „Zukünfte der Erinnerung – EINE REISE NACH GURS“ vor, die die Reise, Erlebnisse und Eindrücke ihrer Schulkameraden aus dem Jahr 2022 in einer jugendgemäßen Art beschreibt und zum Nachdenken anregt. | ![]() |
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Sie nahmen ebenfalls an Ateliers / Workshops im Maison des Arts in Sauveterre de Béarn mit Schüler*innen aus dem dortigen Collège und der École primaire aus Gurs teil. | |
| Ausgehend von französischen Volksliedern der Region erarbeiteten die Schüler*innen gemeinsam mit den zweisprachigen HipHop-Musikern Zweierpasch aus Freiburg eine neue HipHop-Komposition, eine Hymne für das Festival „Terre et Temps“. | ![]() |
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Diese Hymne wurde von den Jugendlichen am Abend auf der Freilichtbühne in Navarrenx während des Zweierpasch-Konzerts vorgetragen. Sie wurden vom Publikum mit frenetischem Applaus belohnt. | |
| Im Rahmen des Festivals haben die Schüler aus Freiburg bei der Gedenkstätte für das Lager Gurs an der Präsentation der Kunst-Installation „RESTLICHT“ mitgewirkt, mit der an die Geschichte des Lagers erinnert wurde. | ![]() |
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- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2024 - Nr 26.pdf
- Programm/Unterlagen: Link
- Details
- Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
- Bericht
- Juni 2024
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Frankreich in der Sackgasse?
In unserem letzten Salon im Juni hatten wir den Journalisten und profunden Kenner Frankreichs und Deutschlands Guillaume Duval eingeladen. Eigentlich wollten wir ganz grundsätzlich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Länder sprechen. Aber direkt vor dem Salon hatte Europa gewählt mit dem Ergebnis, dass der rechtsextreme Rassemblement National fast ein Drittel der Stimmen bekam. Duval analysierte mittels Landkarten, Diagrammen und viel Sachkunde die Wahl.
In der anschließenden Diskussion ging es um Gründe und Hintergründe dieser Entwicklung.
- Ankündigung: Deutsch-Französische Irritationen
- Annonce: Frictions franco-allemandes
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief September 2024 - Nr 26.pdf







